Analyse zur Aktie Nordex

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Am 28.03.11
von tozi
zu Nordex

Nordex, der neue Stern am Himmel?!

Der Windturbinenhersteller Nordex befindet sich auf Wachstumskurs. Wie seine Mitbewerber Vestas und Repower kämpft sich das Hamburger Aktienunternehmen immer weiter aus der Weltwirtschaftskrise heraus. Zwar sank der Umsatz um rund 200 Millionen Euro auf 972 Millionen Euro. Dafür hielt Nordex das operative Ebit mit 40 Millionen Euro nahezu konstant. Der Nettogewinn verringerte sich um etwa zwölf Prozent auf 21,2 Millionen Euro. Um die Gewinne weiter stabil zu halten und wenn möglich mittelfristig wieder zu steigern, will das Unternehmen Kosten einsparen. Dazu plant Nordex günstige Einkäufe im Ausland und effizientere Produktionssteigerungen an den eigenen Standorten.
Die Mitarbeiterzahl soll nicht reduziert werden. Dafür will der Windturbinenbauer aber zusätzlich Leute in der Forschungs- und Entwicklungssparte einstellen. Der Vorstand erwartet für 2011 einen Zuwachs beim Neugeschäft um rund 20 Prozent. Mit wichtigen Impulsen rechnet das Unternehmen vor allem vom europäischen und amerikanischen Markt. Als Ziel gab der Vorstand weiterhin an, seine Preise bis 2012 um 15 Prozent zu senken und so mit der Konkurrenz im In- und Ausland mithalten zu können. Die Börse honorierte die Zahlen und Pläne des Vorstandes mit einem kräftigen Aufschlag von rund acht Prozent Zuwachs auf die Aktie. Diese notiert nun bei neun Euro. Nicht zuletzt steht die Branche durch die Entwicklungen in Japan und den Wahlen in Baden-Württemberg glänzend da. Wohingegen andere Versorger wie zum Bespiel E.on oder RWE deutlich unter Druck gerieten.
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.