Analyse zur Aktie BMW

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Am 30.04.11
von Grafenstein
zu BMW

BMW: Am 4. Mai kommen die Zahlen - schnell rein oder raus?

Das Unternehmen:

Die BMW AG ist das einzige Mehrmarken-Automobilunternehmen weltweit, das eine reine Premium-Marken-Strategie verfolgt. Das Unternehmen entwickelt und produziert nicht nur Automobile unter den bekannten Marken BMW, Rolls-Royce und MINI sondern auch Motorräder.

2010:

Umsatz: 60.477 Mio €
Jahresüberschuss: 3.218 Mio €
Operatives Ergebniss (EBIT): 5.094 Mio €
Mitarbeiter: 95.453


BMW konnte seinen Umsatz und Gewinn bis zur Krise kontinierlich steigern, während der Krise ging der Umsatz dann um "nur" 10% zurück, dafür brach aber der Gewinn um 90% ein.
Das letzte Jahr war ein Rekordjahr für BMW, man erzielte einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn, der Automabilhersteller hat die Krise also schon problemlos überwunden.
Für dieses Jahr (2011) ist eine weitere Umsatz- und Gewinnsteigerung vorhergesagt, zudem ist es warscheinlich, dass die Gewinnmarge noch leicht ansteigt.

Bewertungskennzahlen:

Börsenwert: 35,1 Mrd €
Eigenkapital: 23,1 Mrd €
EK-Quote: 21%

Gewinn-Marge: 5,3%
KGV: 11,2
KUV: 0,6
KBV: 1,5

Die Gewinnmarge (5,3%) ist für ein Autobauer sehr hoch, nur VW (5,9%) und Honda Motor (8,0%) haben unter den großen Autoherstellern eine höhere Gewinnmarge (Daimler: 4,8%; Toyota: 2,5%; MAN: 4,9%).

Auch das KGV (11,2) ist nur bei VW (7,4) und Honda (7,3) besser (Daimler: 11,3; Toyota: 21,5; MAN: 20,2).

Das KUV ist hingegen für Automobilhersteller nur durchschnittlich (VW: 0,4; Honda: 0,6; Daimler: 0,5; Toyota: 0,5; MAN: 1,0), da der Unterschied zu den anderen Unternehmen nur gering ist (max. +0,2 zu VW) und das KUV durch die vergleichsweise hohe Gewinnmarge (5,3%) geschwächt wird, spricht...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.