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Am 30.10.11
von Grafenstein
zu Apple

UPDATE: Später Sieg für Steve Jobs - Adobe gibt Unterstützung für Flash auf mobilen Geräten auf!

UPDATE: Später Sieg für Steve Jobs - Überraschende Wende bei Adobe - Einstellung von Flashangebot für Mobile Geräte

Steve Jobs hat nochmal was zu lachen", twitterte der Australier David Higgins. "Adobe gibt die Entwicklung von Flash für mobile Geräte auf."

Der kürzlich verstorbene Apple-Chef hatte im April 2010 erklärt, warum er die Multimedia-Technik von Adobe nicht auf Apple-Geräte bringen will: Flash verkörpere die Vergangenheit der PC-Welt und sei nicht geeignet für die mobile Zukunft.

Die Apple-Konkurrenz nutzte die Unterstützung von Flash auf ihren mobilen Geräten, besonders mit dem Google-System Android, zur Werbung in eigener Sache. Dieser Vorteil, bzw. Nachteil von Apple, fällt künftig weg. te.

Allerdings hatte bereits viele Android-User berichtet, dass Flash auch auf ihren Handys nicht problemlos läöuft: So werden Animationen und Videos nur ruckelig dargestellt, und der Akku ist bei Flash-Nutzung schneller leer. "Flash ist einfach sehr datenhungrig und absturzgefährdet", sagt der Mobilfunkexperte Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und Mitbegründer der Organisation Mobile Monday.

Der Hauptgrund für die Aufgabe von Flash liegt aber woanders: Die umfangreichen Multimedia-Möglichkeiten des neuen Web-Standards HTML5 demonstrieren, dass es auch ohne Flash geht. Also auch ohne umständliche Abspielsoftware und Browser-Plugins. HTML5 ist zudem ein völlig offener Standard und damit anders als Flash frei von kommerziellen Vorgaben einer einzelnen Firma.

Adobe setzt ebenfalls seit einiger Zeit verstärkt auf HTML5. Bei Anwendungen für mobile Geräte ist Flash zudem in der Software-Technik Air enthalten. Die dafür entwickelten Anwendungen sind sehr viel schlanker. Sie lassen sich wie die oft genutzte Twitter-Software TweetDeck auf Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen ebenso nutzen wie auf...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.