Kommentar zur Aktie BMW

Als interessant bewertet
20 Bewertungen ∙ 730 mal gelesen
Am 16.12.11
von Schnitzmaus
zu BMW

BMW ein Powerplayer, will 2 Millionen Autos verkaufen in 2011

BMW

FIRMENDATEN
Rechtsform: AG
ISIN Nr.:
Gründung : 07.März 1916
Sitz: München ( Deutschland )
Leitung: Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender
Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter: ca.100300 Mitarbeiter
Umsatz : 2010 = 60.48Mio € / 2011 = bis 09/2011 = ca .50,7 Mio.€
Branche: Automobilhersteller
Internet : www.bmwgroup.com

Autos der letzen Jahre:
2010: Januar Weltpremiere des BMW Concept ActiveE auf der NAIAS
2010: März Facelift des 3er Cabrios und Coupés sowie X5 und X6
2010: April Weltpremiere des BMW Gran Coupé
2011: September IAA Vorstellung Neuauflage Einser Reihe (F20)
2011: 14.Oktober: Offizielle Vorstellung Neuauflage BMW 3er Reihe (F30)

Innerhalb fünf Jahren hat der Manager und BMW Chef Reithofer aus dem Konzern ein herausragendes TOP Unternehmen gemacht.
Es kam zu einem Feuerwerk, welches 2006 begann.
Und dann noch mit einem Deal. Denn der damals neue BMW Chef Reithofer sollte unbedingt den kleinen X1 bauen. Dieser kleine Geländewagen sollte die BMW Werke besser auslasten. Das war der Auftakt für eine Reihe toller Autos, die der Konzern seit dem baute und damit heute an der Spitze der Autobauer steht.Gut analysiert, schnell entschieden und große Entschlossenheit ist das Rezept der Autobauer. Sie haben Schwierigkeiten umgehend Lösungen zugeführt. Denn wenn der Konzern nicht rechtzeitig reagiert, bekommt er die Quittung von anderen nternehmen.
Denn noch vor 6 Jahren waren zwar auch Bilanzmäßig Recorde zu verzeichnen,
aber die Renditen schrumpften seit den Jahren. Und BMW mußte immer mehr
Autos in den Markt drücken.

Aber BMW bekam die Kurve, sie haben eine Strategie von vielen Aspekten
in den Jahren von 2007 bis 2011 entwickelt::
# eine ganze Serie von neuen Modellen entwickelt,
# BMW änderte sich in ein grünes Unternehmen, so z.B: die sparsame
Start-Stopp Antriebstechnik und die Senkung der CO 2 Abgaswerte,
auf den Bau des X7 verzichtete BMW ,die Formel 1 hat man 2009 aussort.
# dafür baut BMW -- Hybridantriebe--und das Megavehicle
( die Keimzelle der i3 und i8--mit einer Kobination von Elekto/Benzinmotor)
# es wird gespart und echt gut gewirtschaftet und
# die Belegschaft steht zu Ihren Unternehmen,
# sie haben sich gegen Übernahmen gestellt, aber für langfristigen Handel,
# sie wollen durch mehr Effizienz , mehrere Mrd. plus Ergebnisse erzielen,
# die Boni der Manager soll an die Umsatzrendite gekoppelt werden,
# unabhängig wollen sie bleiben und Diskussionen, dass BMW zu klein wäre
konnte verneint werden,
# und es wurden neue Modelle mit bester Technologie gefertigt,
und man will auch eine neue Fahrzeugtechnologie
# bis 2020 will man die 1 er Reihe und den MINI in einem Baukastensystem
bedienen und 1 Mill. Kleinwagen bauen - sie sollen die Rendite bringen,
die sonst mit den großen Autos erreicht wurden,
# 2008 holt der Chef eine Unternehmensberatung ins Unternehmen,
Sanierungskonzepte wurden erarbeitet, es kam auch zu Entlassungen
bei Arbeitern und Firmen-Spitze , sogar einen Psychologen arrangiert er,
es ging um die Mitarbeiter--und er hat sie mit viel Kraft hinter sich gebracht,
# BMW verkraftet einen Absatzeinbruch von bis zu 1,4 Mill. Autos,
ABER, dazu soll es nie kommen und deshalb will der Konzern eine
bessere Absicherung erreichen ,

# Um die Fixkosten zu senken ,will BMW 20% Leiharbeiter und befistete
Beschäftigte einstellen,hier gibt es aber wieder Wiederstand-Sozialunvertr.


Der Erfolg zeigt es :
# 6,2 Mio. € Gewinn vor Steuern in den ersten 9 Monaten 2011,
# 12% Umsatzrendite
# bis Jahresende voraussichtlich erstmals 1,6 Mill. verkaufte Autos,
Autos wie z.B: * 6 er Coupe, 5 er GT oder auch die Kleinwagenserie Mini

Im Vergleich von BMW mit Mercedes und Audi:
A) UMSATZ: 2007 bis 2011
BMW = von 54 Mrd.€ auf 65 Mrd €
Mercedes = von 52Mrd € auf 56 Mrd €
Audi = von 34 Mrd € auf 39 Mrd €

B) Verkaufte Autos: 2007 bis 2011
BMW = von 1,5 Mill.Stück auf 1,68 Mill.Stück
Mercedes = von 1,29 Mill.Stück auf 1,37 Mill.Stück
Audi = von 0,96 Mill.Stück auf 1,29 Mill.Stück

C) EBIT: 2007 bis 2011
BMW = von 3,5 Mrd.€ auf 7,6 Mrd.€
Mercedes = von 4,8 Mrd.€ auf 5,1 Mrd.€
Audi = von 2,7 Mrd.€ auf 5,4 Mrd.€

D) Börsenwert 2007 bis 2011
BMW = von 28 Mrd. € auf 37 Mrd.€
Mercedes = von 67 Mrd. € auf 36 Mrd.€
Audi = von 11 Mrd. € auf 23 Mrd.€

EIN UNGEBREMSTER HÖHENFLUG
denn bis 2016 , soll der Umsatz auf 2,6 Mill. Autos wachsen!!!!!!
und eine Rendite von 8% bis 10 % sollen erreicht werden!!!!!!
Neue Werke, wie 2016 in, USA und Mexico stehen auf dem Plan.

Aktuelle NACHRICHTEN:
# BMW baut Montagewerk in Brasilien
Geplant hat die Konzernführung für ein Werk in Brasilien seit längerem
Das südamerikanische Boomland ist für BMW neben Indien und China
der am schnellsten wachsende Markt.
Die Importzölle sollen um 30 Prozent erhöht werden.
Die wachsenden Automärkte in aufstrebenden Schwellenländer wie
Brasilien, Indien, China oder Russland, aber auch in der Türkei
oder Südkorea sind für BMW sehr gut..

# BMW wächst in China rasant-
BMW sieht starkes Wachstum in China. Der Markt sei für die Luxusautos
sehr positiv, In den ersten elf Monaten sind 215 000 Autos
verkauft, 40,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

# Strafzölle haben keine Auswirkungen
Im Handelsstreit mit den USA wird China Strafzölle für Autos mit mehr als 2,5 Liter Hubraum erheben.
BMW liefert hochpreisige Luxusautos, die 100 000 Euro kosten..
In China wollen sie sehr große Autos.
Seit Anfang 2011 sind ca. rund 15 000 X5, knapp 6000 der kleineren X3 sowie etwa 7700 der größeren X6 Geländewagen, die aus dem US-Werk Spartanburg stammen, in China verkauft worden.

# Der CHINESISCHE MARKT ist für BMW in den vergangenen
Jahren immer wichtiger geworden und nach den USA bereits der
größte Auslandsmarkt in Übersee.
BMW hat dort in diesem Jahr einen Rekordabsatz
von 233 000 Autos

Dividentenzahlungen:
Stammaktie = 1.30 €
VZ = 1,32 € das sind die höchsten Zahlungen seit dem
Jahr 2000

BÖRSENDATEN
An der BÖRSE ist BMW oft mehr Wert als der Power Daimler !!!!!!!!
Das Ebit stieg in den 9 Monaten 2011 gegenüber 2010 um über 94 %.
Der Überschuß vor Steuern beträgt in den 9 Monate über 4,1 Mio €
das sind Steigerungen von über 100 %
Die Börsenergebnisse sind derzeit die schlechtesten seit 9 Jahren.
Sie sind um ein viertel gesunken.
Der DAX erreichte zum 3. Quartal mit 4966 Punkten einen Tiefstand seit 2009.
Im November war mit 5502 Punkten , der DAX gleich ca. 20% schlechter
als 2010.

Ausgegebene Stammaktien per 30.09.2011 = 2010001.995.196 Stück
Ausgegebene Vorzugsaktien per 30.09.2011= 53163412 Stück


AKTIONÄRSSTRUCKTUR
Stefan Quandt = 17,4%
Johanna Quandt = 16,7%
Susanne Klatten = 12,6%
Streubesitz = 53,3%

das teilt sich folgendermaßen auf: Strategische Investition = 46,7%
Instituelle Investitionen = 40,6%
Andere = 12,7%

Die BMW Aktie war auch betroffen vom schwachem DAX.
Die Stammaktie hat im 3.Quartal deutliche Kursverluste hinnehmen müssen.
### zum 30.09.2011 betrug der Wert nur noch 49,97€, wobei noch
am 26. Juli 2011 der Kurswert bei 73,85 € lag.
Das sind 27,4% Kursverlust gewesen
(gegenüber dem gleichem Zeitraum in 2010)
Der Novemberzeitraum allein brachte einen Kursverlust
gegenüber 2010 von 15,1%

Die Vorzugsaktie ist nicht ganz so betroffen, aber auch sie hat eingebüst.
### Im abgelaufenem Quartal betrug der Kurs 35,50
mit einem Kursverlust von 7,8% (gegenüber 2010)
Allein im 3.Quartal betrug der Kursverlust 19%,



KURS HEUTE auf XETRA = 50,28 € um 15.20 Uhr



Anmerkungen
Es sind noch keine Anmerkungen vorhanden.
Der obige Kommentar spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.