Kommentar zur Aktie K+S AG

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Am 20.12.11
von Schnitzmaus
zu K+S AG

K&S Deutlicher Umsatzanstieg auf 5,00 bis 5,25 Mrd. € erwartet Ergebnis 3. Quartal 2011 = 717,4 Mio€

Die K+S AG

Rechtsform: Aktiengesellschaft
ISIN DE0007162000
Gründung 3. Oktober 1889
Sitz Kassel
Leitung Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender
Ralf Bethke, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 15.241 (31. Dez. 2010)
Umsatz 4.993,8 Millionen Euro (2010) und
Branche Düngemittel und Salze
Website www.k-plus-s.com
Börse Die Aktie ist im DAX der Deutschen Börse notiert.

Historischer Verlauf
# Kali und Salz AG, ist ein deutsches Bergbauunternehmen.
# Schwerpunkte sind die Kali- und Salzförderung und Produkten
für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen.
# Die K+S Nitrogen ist derzeit Weltmarktführer bei Ammoniumsulfat,
zweitgrößter Feld- und Spezialdüngeranbieter in Europa.
# K+S ist vorwiegend in Europa und Südamerika tätig.
# Zwischen 1971 und 1993 gehörte das Unternehmen zum BASF-Konzern
# BASF ist heute Großaktionär bei K+S.
# Die Tochtergesellschaften der K+S sind mit der Vermarktung der
eigenen Produkte befasst, auch im Dienstleistungsbereich, hier im
Geschäftsbereich Entsorgung und Recycling,
# Am 3. Oktober 1889 wurde in Goslar die Aktiengesellschaft für
Bergbau und Tiefbohrung gegründet..
# Die drei Grundbestandteile des Mineraldüngers waren Kali, Phosphat
und Stickstoff.
# Die Kaliförderung in Deutschland begann im sogenannten Staßfurter
Kalirevie, im heutigen Salzlandkreis in Sachsen-Anhaltwar.
# Mit dem Wirtschaftsaufschwung der Gründerzeit kam es zur
Gründung staatlicher neuer Kaligruben- und Fabriken, die den großem
Bedarf befriedigten. Trotzdem begann die Suche nach neuen
Lagerstätten. Gefunden wurden diese in der damaligen preußischen
Provinz Hannover rund um die Städte Hannover, Braunschweig
und Hildesheim, zwischen den Flüssen Weser, Aller und Bode.
# Der Aufbau des Unternehmens fiel in eine Phase des raschen
Wachstums der Kali-Industrie.
# Chile importierten Salpeters da, Stickstoffstäben mit
Wasserstoff gebunden, und so als Düngemittel verfügbar gemacht wurde.
.
# Mit dieser Entwicklung stieg der spätere Großaktionär der Salzdetfurth AG
ins Düngemittelgeschäft ein.
# Kaliumchloridwurde für die Herstellung von Sprengstoffen benötigt.
# Die Chemische Fabrik Kalk war als Anbieter von Mehrnährstoffdünger ,
# Die Fabrik Kalk ist nur noch als Vertriebsgesellschaft der K+S für
Düngemittel.
# Wintershall befand sich bis 1968 im Besitz der Familien Rosterg
und Quandt, bis es 1968 von der BASF übernommen wurde.
Neben dem Kali-Bergbau betrieb das Unternehmen auch eine
Erdöl- und Erdgassparte, die nach der Fusion von 1971 als
BASF-Tochterunternehmen gleichen Namens weiterbesteht.
Kali und Salz GmbH (1971 bis 1993) [Bearbeiten]
# Mit der Salzdetfurth AG wurde der Hauptkonkurrent auf dem Gebiet
der Stickstoff-Düngemittel ins eigene Lager gebracht, die
angestrebte Monopolstellung in Deutschland ausgebaut.
# Dann versuchten drei große Nachfolgeunternehmen Bayer, BASF
und Hoechst durch Firmenaufkäufe und Beteiligungen wiederzu erhalten.
# In 1970 lag der Anteil an der westdeutschen chemischen
Produktion bereits wieder über 90 Prozent.

# 1972 wurde die Kali und Salz GmbH in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt und auf die alte Salzdetfurth AG verschmolzen.

# Bei der deutschen Wiedervereinigung wurden die Kali- und
Steinsalzaktivitäten der Kali und Salz AG und die der Mitteldeutschen
Kali AG, nun von der Treuhandanstalt verwaltet

# 1998 wurde die Aktie der Kali und Salz Beteiligungs AG von der
Deutschen Börse in den MDAX aufgenommen, nachdem die BASF
als Großaktionär ihren Anteil an dem Unternehmen auf 25 Prozent
reduziert hatte.

# K+S war nun der dominierende und einzige große verbliebene deutsche
Kali- und Salzbergwerkskonzern.
Das Unternehmen erwirtschaftete 1993 einem Umsatz von
1,480 Milliarden € Euro .
K+S Aktiengesellschaft (seit 1999) [Bearbeiten]
# Am 6. Juli 1999 wurde die Kali und Salz Beteiligungs AG in
K+S Aktiengesellschaft umbenannt.
# K+S entwickelte sich zum zweitgrößten europäischen Düngemittel-
produzenten.
# 1999 erwarb K+S für 420 Millionen DM COMPO von der BASF zurück.

# 2002 gründeten K+S und Solvay das Gemeinschaftsunternehmen esco
mit Sitz in Hannover, in dem sie ihre europäischen
Salzaktivitäten zusammenlegten.
# Im April 2006 akquirierte die K+S den größten südamerikanischen
Salzhersteller Sociedad Punta de Lobos S.A. ,aus Chile für
480 Millionen US-Dollar
# Im April 2009 hat K+S mit Rohm und Haas eine Absichtserklärung
über den Erwerb des amerikanischen Salzerstellers Morton
Salt geschlossen.

K+S wird damit zum führenden Salzanbieter weltweit.
# Im Dezember 2010 verklagte K+S den amerikanischen Chemiekonzern
Dow Chemical auf eine Rückzahlung eines Teils des Kaufpreises
für Morton Salt.
# K+S hatte im April 2009 Morton Salz von Rohm & Haas für 1,6 Milliarden
Dollar gekauft, der K+S nun zu hoch erscheint, da Rohm & Haas eine
hundertprozentige Tochter von Dow Chemical ist.

KONZERNSTRUCKTUR
Die K+S Gruppe gliedert sich in vier Geschäftsbereiche, die strategisch, technisch und wirtschaftlich eng miteinander verknüpft sind.
* Kali und Magnesiumprodukte
* Stickstoffdüngemittel
* Salz
* Ergänzende Geschäftsbereiche

BETEILIGUNGEN
* K+S KALI GmbH
* COMPO GmbH & Co.KG
* K+S Nitrogen GmbH
* esco – european salt company GmbH & Co.KG
* Sociedad Punta de Lobos S.A.
* K+S Entsorgung GmbH
* Kalitransport-Gesellschaft mbH
* UBT See- und Hafenspedition GmbH
* K+S Consulting GmbH
* Chemische Fabrik Kalk GmbH

AKTIENSTRUCKTUR
10,30 % hat die BASF SE
15,00 % hat die MCC Holding Ltd.
03,03 % hat die The Bank of New York Mellon Corporation
71,67 % Streubesitz


K+S-Quartalszahlen(3.Quartal) liegen damit erheblich über den Vorjahreswerten und übertreffen die Konsenserwartung zum Teil deutlich
ZAHLEN im VERGLEICH zum Jahr 2004 und 2010 zu 3. QUARTAL 2011
Umsatz 2004 = 2538,6 Mio€
2010 = 4993,8 Mio€
3.Quartal 2011 = 3850,7 Mio €

Konzern - Ergebnis (bereinigt
2004 = 103,5 Mio €
2010 = 445,3 Mio €
3. Quartal 2011 = 717,4 Mio€

Eigenkapital 2004 = 880,6 Mio €
2010 = 2651,6 Mio €

Mitarbeiter 2004 = 10988 Mitarb.
2010 = 15241 Mitarbeiter

Ergebnis je Aktie 2004 = 0,61 €
2010 = 2,33 €
3.Quartal 2011= 0,69 €

Dividende je Aktie 2004 = 0,25 €
2010 = 1,00 €

EBIT- Marge 2004 = 5,1%
2010 = 14,6 %

ERGEBNISSE und PROGNOSE für das Gesamtjahr
angehoben Prognose für 2011
** Deutlicher Umsatzanstieg auf 5,00 bis 5,25 Mrd. € erwartet
(bisher: 5,00 bis 5,3 Mrd. €; 2010: 4,63 Mrd. €)
** Operatives Ergebnis EBIT I dürfte auf 0,95 bis 1,00 Mrd. € steigen
(bisher: 0,95 bis 1,05 Mrd. €; 2010: 0,71 Mrd. €)
** Bereinigtes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit
zwischen 3,40 und 3,60 € erwartet
(bisher: 3,40 und 3,75 €; 2010: 2,34 €/Aktie)
.** „Aufgrund der Nachfrage- und Preistendenzen im Verlauf der ersten
neun Monate wird dass Ergebnis in diesem Jahr kräftig steigen
** In den ersten neun Monaten entfielen 41% des Umsatzes auf
den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte,
gefolgt von Salz (33%) und Stickstoffdüngemittel (23%).
** Die regionale Verteilung des Gruppenumsatzes ist weiterhin
ausgewogen: So wurden rund 51% des Gesamtumsatzes in
Europa und 49% in Übersee erzielt
** Weltweit hohe Düngemittelnachfrage im abgelaufenen Quartal
** Quartalsumsatz um 17% auf 1,17 Mrd. € gestiegen
** Operatives Ergebnis EBIT I um knapp 70% auf 198,5 Mio. € verbessert
** Bereinigtes Ergebnis je Aktie 0,69 € (Q3/2010: 0,25 €)

** Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT I) erreichen
im dritten Quartal 1.061,2 Mio. € (+52%gegüb.Vorjahr)
bzw. 108,5 Mio. € (+1.054% gegeüb. Vorjahr) / /
** Die bisherige Ergebnisprognose für das Jahr 2010 wird von
550 – 600 Mio. € EBIT I der K+S Gruppe auf 630 – 670 Mio. €
angehoben
** Tatsache ist, dass die Umsatz- und Ergebniszahlen K+S für
das dritte Quartal erheblich über den jeweiligen Vorjahreszahlen
liegen

ZIELE die das Unternehmen verfolgt:
# Gewährleistung einer ausgewogenen Kapitalstruktur
# Begrenzung von Refinanzierungsrisiken
# Kostenoptimierung durch Kapitalbeschaffung zu günstigen Konditionen.
# Die Finanzierung von Morton Salt und ISCO im amerikanischen
Salzgeschäft konzerninterne Quellen umgestellt, dadurch Vermeidung von
Finanzverlusten.

** 2012 ist die Unsicherheit über die künftige konjunkturelle
Entwicklung der Weltwirtschaft. Muß man etwas vorsichtiger sein.
** Bei einer stabilen Umsatzentwicklung ist das kommende Jahr auf
hohen Niveau mit guten Ergebnis zu sehen.
** Starke Düngemittelnachfrage und deutlich höheres Kalipreisniveau
steht jetzt schon fest.
** Die Stickstoffdüngemittelanlagen waren im dritten Quartal weltweit
gut ausgelaste.,
** Die Nachfrage nach Mehrnährstoff- und Stickstoffeinzeldüngern
sowie Ammonsulfat befand sich auf einem hohen Niveau.
** Die Preise für Stickstoffdüngemittel stiegen im Vergleich zum
Vorjahresquartal deutlich an, nachdem auf der Rohstoffseite ebenfalls
deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen waren.

Weiterhin hohe Nachfrage nach Auftausalz
Im westeuropäischen Früheinlagerungsgeschäft führte die überdurchschnittliche winterliche Witterung in der Saison 2010/11 zu einer weiterhin hohen Auftausalznachfrage im dritten Quartal. Das Preisniveau hat sich für die Wintersaison 2011/12 spürbar erhöht.

AKTUELLES
# Die K+S Aktiengesellschaft hat am 18. Oktober 2011 die Veräußerung
der COMPO an den europäischen Private-Equity-Investor Triton
erfolgreich abgeschlossen, nachdem die EU-Kartellbehörde
am 26. September die Freigabe der Transaktion erteilte.
# Die Strategie der K+S Gruppe sieht vor, insbesondere in den
Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz zu
wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf
zu fokussieren. Vor diesem Hintergrund hatte K+S am 20. Juni 2011
den Verkauf von COMPO an Triton bekanntgegeben.

A) INFO zu COMPO
mit Sitz in Münster/Westfalen ist einer der führenden Anbieter von Markenartikeln für Haus und Garten. Das Sortiment umfasst Düngemittel, Pflanzenschutzprodukte, qualitativ hochwertige Blumenerden sowie Spezialprodukte für öffentliches Grün, Erwerbsgartenbau, Sonderkulturen und Spezialanwendungen in der Landwirtschaft. .

B) Grünes Licht für Legacy Projekt in Kanada
# Aufsichtsrat bewilligt Investitionen von insgesamt 3,25 Mrd. CAD
(rund 2,4 Mrd. €)
# Gesamtkapazität von 2,86 Mio. t Kaliumchlorid pro Jahr in 2023 erwartet
# Produktionsstart und erste Mengen im Jahr 2015 geplant
# Weiterer Ausbau der Produktionskapazität langfristig auf 4 Mio. t
Kaliumchlorid pro Jahr möglich
# Das Legacy Projekt ist eines der wirtschaftlich attraktivsten
Kali-Greenfieldprojekte weltweit
# Hierzu wurden Investitionen in Höhe von insgesamt
3,25 Mrd. kanadische Dollar genehmigt.

C) Perspektiven für Düngemittel- und Salzgeschäft weiterhin günstig
Die Weltdüngemittelmärkte haben sich seit Jahresbeginn deutlich
verbessert; die Salzmärkte in Westeuropa sowie Nord- und Südamerika
zeigen sich Niveau stabil. .
Die Strategie der K+S Gruppe sieht vor, insbesondere in den
Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz zu
wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf
entsprechend zu fokussieren.

AKTIE Verlauf und Ergebnis
## legte in 2010 m 40% zu ( Dividende um 41,4 %)
## aus 5000€ Anlage in K&S wurden in 5 Jahren 26157,00€
## Die Aktie entwickelte sich besser als der DAX, DJ Stoxx 600
und MSCI World Standard
## Der DAX schloß am 31.12.2010 bei 6914 Punkten und erzielte
damit einen Gewinn von 16,1% – mit 40,9 % entwickelte
sich die K&S Aktie
## Die Aktie von K&S hat
in 1 Jahr eineSteigerung von 40,9%
in 5 Jahren eine Steigerung um 366,1% /
in 10 Jahren sogar eine Steigerung um 1221,8% erreicht.

IN 2011 hat die AKTIE:
## Das Jahr 2011 begann mit einer Seitwärtsbewegung der Aktie.
## Am 28.02 2011 notierte die Aktie bei 56 €, das war das Niveau von
Ende 2010 !
## Der DAX stieg in diesem Zeitraum um 5 %. Ergebnis je Aktie
aus fortgeführter Geschäftstätigkeit im dritten Quartal bei
0,69 € (Q3/10: 0,25 €) je Aktie

Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit lag im Berichtsquartal bei 0,69 € und damit rund 176% über dem Vorjahreswert von 0,25 €. Für die Berechnung wurde wie im Vorjahresquartal eine durchschnittliche Anzahl an ausstehenden Aktien von 191,40 Mio. Stückaktien zugrunde gelegt. In den ersten neun Monaten 2011 erreichte das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 2,72 €, ein Anstieg um 71% nach 1,59 € im Vorjahreszeitraum.
Anfang Juli notierte der Aktienkurs von K&S bei 53€. Die Kalipreise sind gerade gestiegen. Analystenbewertungen waren zu diesem Zeitpunkt sehr positiv, so dass das dazu beitrug, dass sich die Aktie im Aufwärtstrend befad.
Aber dann kam die Börse in eine schwierige Lage. Besonderst wegen den
Staatsschuldenkrisen. Es kam insgesamt zu einem starken Kursrückgang.
Die K&S Aktie hat am 8.8.2011, nur noch 42,00€ notiert.Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal deutlich gestiegen.

Der aktuelle Kurs liegt heute bei 34,08 €





Anmerkungen
Es sind noch keine Anmerkungen vorhanden.
Der obige Kommentar spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.
K+S AG Aktie
Kurs: 5,68€     +6,7% vs. Vortag
Kursentwicklung 3 Monate (Graue Fläche = DAX)  
Investor
Schnitzmaus
Aktuell wird kein IPQ für Investor Schnitzmaus ermittelt.
Aktien-Portfolios von Schnitzmaus haben sich im
Ø 1% p.a. besser entwickelt als der DAX.



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