Kommentar zur Aktie Rhön-Klinikum

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Am 18.02.12
von HaloEffect
zu Rhön-Klinikum

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Rhön Klinikum AG

Dies ist mein erstes Kommentar, daher bitte ich um Verbesserungsvorschläge und oder Hinweise von erfahrenen Usern. Da ich mich über einen längeren Zeitraum schon über diese Aktie schlau gemacht habe, sollten die Infos einwandfrei sein.
Ich wünsche viel Spass beim lesen!

Weiterhin gute Prognosen:
Aktueller Kurs 14,66€

Ziele (Ende Jan. Anfang Feb. 2012):
Deutsche Bank "Buy" 18,50€
Morgan Stanley "Buy" 18,00€
Nomura "Buy" 21,00€
Commerzbank Corp. & Markets "Hold" 16,50€
Exane-BNP Paribas SA "Hold" 16,50€





"Ihr Vertrauen und Wohlbefinden sind die Basis für unseren Erfolg als Gesundheitsdienstleister - und das nicht nur in unseren fast 30 geburtshilflichen Abteilungen bundesweit. Deshalb richten wir unsere Versorgung ganz auf Sie aus. Persönliche Integrität hat in allen unseren Unternehmensbereichen Priorität."

Mit dieser Philospohie will der Klinikums Riese Rhön jetzt auch die Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken wieder zu schwarzen Zahlen führen.

"Die Experten des Effecten-Spiegels verweisen darauf, dass sich die Rhön-Klinikum AG gegen die Konkurrenten Helios sowie Sana durchgesetzt und den Zuschlag für die zunächst teilweise Übernahme der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden erhalten hat. Rhön-Klinikum übernimmt in einem ersten Schritt wohl 100 Millionen Euro an Schulden der HSK und errichtet einen Neubau. Dafür erhält der Konzern 49 Prozent der HSK. Die Börsenbrief-Experten berufen sich auf Branchenkreise, wonach sich die Stadt für eine Dauer von zwei Jahren nach der Fertigstellung des Neubaus das Recht einräumen lassen will, auch die restlichen 51 Prozent an Rhön-Klinikum abzugeben. Die Menschen in Wiesbaden versuchen mit einem Bürgerbegehren die Transaktion zu verhindern. Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender von Rhön-Klinikum, erklärt allerdings bereits: "Wir werden die HSK mit unserer Umstrukturierungsexpertise wieder in die schwarzen Zahlen und zu einer zukunftsfesten Einrichtung entwickeln." Das belastet aber zunächst die Bilanz von Rhön-Klinikum. Pföhler rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang um zehn Prozent auf 145 Millionen Euro, also auf das Niveau von 2010. Die langfristigen Aussichten für Rhön-Klinikum sind jedoch gut. Der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt sorgen für ein stetiges jährliches Nachfragewachstum von zwei Prozent. Das Wirtschaftsinstitut RWI schätzt, dass bis zum Jahr 2020 etwa jede zehnte, jetzt noch im öffentlichen Eigentum befindliche Klinik in Deutschland in extreme Finanznot geraten und einen Käufer suchen wird, der mit dem nötigen Geld und Fachwissen aufwarten kann. Die Rhön-Klinikum AG wies zum 30. September vergangenen Jahres eine Eigenkapitalquote von 51,4 Prozent und eine Eigenkapital von 1,56 Milliarden Euro aus. Die Nettoschulden beliefen sich auf 562 Millionen Euro. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt günstige 1,4 und die Dividende könnte auf 0,39 Euro erhöht werden, was einer Rendite von 2,7 Prozent entspräche. Christa Bähr, Analystin der DZ Bank, geht von einer zumindest kartellrechtlich problemlosen Abwicklung der HSK-Transaktion aus und hält die Vorstands-Prognose für konservativ. Sie rät deshalb weiterhin zum Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 20 Euro. Die Börsenbrief-Experten geben das Kurspotenzial mit 18 bis 19 Euro an."




Zusammenfassung der Geschäftszahlen im Jahr 2011

- die Zahl der behandelten Patienten wächst um +11,5% auf mehr als 2,2 Millionen
- die Umsatzerlöse erhöhen sich um +3,0%
- Operatives EBITDA um +9,8% erhöht auf 337 Millionen €
- Konzerngewinn steigt um +11,0% auf 161 Millionen €

Die Zahlen des Wachstums der behandelten Patienten spricht Bände. +11,5% ist eine Steigerung, die eine Tendenz für die Zukunft setzt. Bei der demografischen Entwicklung ist es sehr unwahrscheinlich dass diese Zahlen sinken. In den nächsten Jahren ist aufgrund der Altersentwicklung in Deutschland weiterhin ein enormer Anstieg der Patientenzahlen zu erwarten. Die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau spricht für die Kliniken des Konzerns, welcher immer nach neuen Zielen strebt (siehe Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden). Die AG ruht sich nicht aus, denn erst vergangenen Jahres wurde der komplexe, hochmoderne Neubau am Standort Gießen eingeweiht.


Der Vergleich der Konzernzahlen 2010 - 2011

2010 2011 Veränd. in %
Patienten behandelt 2,041 Mio. 2,277 Mio. +11,5
Umsatzerlöse in Mio. € 2,550 2,628 +3,0
Operatives EBITDA in Mio.€ 307 337 + 9,8
Konzerngewinn in Mio.€ 145 161 +11,0





„Unsere hohe Investitionsfähigkeit, die sich letztendlich aus den Überschüssen unserer Kliniken nährt, bildet die Basis für eine nachhaltige, effiziente und damit auch bezahlbare klinische Versorgung. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir etwa Neubauten in Gießen, Marburg, Hildesheim, Erlenbach und München eröffnet. Dies ist zugleich Ausgangspunkt unseres gesunden Wachstumskurses, der als wesentliches Element belastbare und integrierte Versorgungsstrukturen in einer Region in den Vordergrund stellt. Dabei lösen wir bewusst mit Blick auf die tatsächlichen Patientenbedürfnisse die Grenzen zwischen Krankenhäusern und ambulanten Versorgungszentren auf und schaffen die Voraussetzungen für eine patientennahe und offene Medizin von morgen“

Wolfgang Pföhler (Vorstandsvorsitzender)


Persönlich beobachte ich die Aktie noch eine Weile weiter, werde aber baldmöglichst eine in eines Meiner Langzeit Portfolio aufnehmen, der Trend zeigt in eine Richtung.... NACH OBEN!


Quellen:
Börsenwelt Presseschau
FinanzNachrichten.de
Rhön AG Pressearchiv
finanzen.net
Anmerkungen
Es sind noch keine Anmerkungen vorhanden.
Der obige Kommentar spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.
Rhön-Klinikum Aktie
Kurs: 16,28€     -4,0% vs. Vortag
Kursentwicklung 3 Monate (Graue Fläche = DAX)  
Investor
HaloEffect
Aktuell wird kein IPQ für Investor HaloEffect ermittelt.
Aktien-Portfolios von HaloEffect haben sich im
Ø 2% p.a. schlechter entwickelt als der DAX.



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