Kommentar zur Aktie Hamburger Hafen

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Am 01.07.12
von Schnitzmaus
zu Hamburger Hafen

+++Die Gewinne schwimmen davon+++Probleme längerfristig+++trotzdem Beschluß eier höheren Dividentenzahlung+++Investoren freut``s+++ stehen.

HAMBURGER HAFEN / www.hhla.de // E-Mail info@hhla.de/

Gegründet 1885, als Hamburger Freihafen Lagerhaus-Gesellschaft.
Direkte Vorgängerin von heute HHLA
Adresse: Bei St. Annen 1 , D-20457 Hamburg

Management: Klaus-Dieter Peters, Dr. Stefan Behn, Heinz Brandt, Dr. Roland Lapp

Branche: *****Logistik
Herkunft *****Deutschland
WKN******** A0S848

### Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange.
Hafenlogistik:
* Segment Container und *Indermodal & Logistik *Holding/Übrige(Immobilien)

### Das Unternehmen entwickelt und vermietet Immobilien am Standort Hamburg.
Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland
Geschäftsverbindungen nach Asien erfolgen über den Containervertrieb.
Alle anderen Märkte, von Europa über Nord- und Südamerika bis nach Afrika werden
Ebenfalls entsprechend bedient.

GESCHÄFTSZAHLEN
Geschäfts – Jahr (in Mio. €) _2008 _____2009____ 2010___ 2011
Umsatz ________________________1.327,00___ 990,70 ___1.073,00 ___1.217,00
Bruttoergebnis vom Umsatz___ 854,30___ 653,30_____ 707,00 ____792,20
Operatives Ergebnis (EBIT)______ 355,10___ 160,20_____ 192,90 ____207,00
Ergebnis vor Steuer (EBT)_______ 324,10___ 126,00_____ 158,50 ____174,80
Jahresüberschuss/-fehlbetrag___ 160,40___ 53,00______ 76,20______89,30

Personal-Struktur des Unternehmens
Jahr__________________________ 2008______2009_______2010_______2011
Personal Jahresende________ 5001______4760_______4679_______4797
Personalaufwand in Mio.€ ___280,70____284,70_____276,70______357,40
Aufwand je Mitarbeiter in €__56129_____59811______59137______74505
Umsatz je Mitarbeiter in €____265306____208130_____229349_____248205


AKTUELLE LAGE
**Mehr als 12000 Seel-Schiffe laufen im Jahr den Hamburger Hafen an.
**HH ist heute zweitgrößter Containerhafen Europas.
**132,2 Millionen Tonnen an Gütern wurden in 2011 umgeschlagen.
**Touristischer Anziehungspunkt für Hamburg,
**1,4 Millionen Besucher kommen in diesem Jahr zum Hafen Geburtstag,

******************BEEINDRUCKEND’******************
++++++++++++++++++++ABER+++++++++++++++++++++++
** Probleme belasten das Unternehmen.
**Die Quartalszahlen waren Miserabel. Deutlicher Gewinnrückgang verbucht!!!!
**Netto blieb nach dem Einbruch von mehr als 40%, nur noch 8,8 Mio.€ Gewinn.
**Operativ gesehen, sackte das Ergebnis um mehr als 22% , auf 31,5 Mio.€ ab.
**An der Börse vielen die Einnahmen um 1% auf 280 Mio. € ab.
** Und dann gibt das Unternehmen gleich noch bekannt, dass es die Prognose
für das laufende Jahr gekappt hat.
**Der Umsatz wird demnach nur noch bei 1,1 Mrd.€ liegen.
** Mit 200 Mio.€ soll der Gewinn den Vorjahreswert erreichen.
** Normalerweise wollte der Konzern 5% mehr Gewinn erreichen.
GRÜNDE für diesen GEWINNEINBRUCH

## Zu hohe Zusatzkosten beim Umbau des neuen Containerminal in Buchardkai.
##Verzögerung beim Bau der Elbvertiefung,
##Verkalkuliert beim Zubringerverkehr.
##Schlechte Organisation und Management,

Die Kosten für den Neu-und Umbau des Hafens werden voraussichtlich noch mehr betragen.
Zum anderen muss aber der Umschlag und Containerbetrieb weiterlaufen.
Und das hat man sich nicht genau durchgerechnet.

Bei der Elbvertiefung gibt es auch rechtliche Probleme,die mit der Stadt ausgekämpft werden müssen. Das kostet dem Unternehmen GELD UND ZEIT. Und DEN GEWINN!!

Der Konzern ist dringend auf diese Vertiefung des Gewässers angewiesen.
Kongruenten wie die Häfen Rotterdam und Anwerben graben dem HH die Marktanteile ab.
Denn nur mit größeren tief liegenderen Schiffen können die Geschäfte umfangreich getätigt werden.
EIN HARTER WETTBEWERB der den HH belastet

Und dann auch NOCH das CHINA GESCHÄFT—BEREITET SORGEN !!!
Die schwache Wachstumslage wird sich auch auf den Konzern des HH legen.
China ist bisher Wirtschaftsmarkt für HH.

Die Geschäftslage sieht also nicht so rosig aus und Investoren werden prüfenden Blick darauf haben.
.

BEWERTUNG ZAHLEN
Jahr____________________2007______2008______2009_______2010______2011
KGV( Kurs /Gewinn) 38,90_______10,60_____40,30______34,60______19,00
KUV( Kurs/Umsatz)_____3,61________1,24______1,91_______2,25______1,31
KBV (Kurs/Buchwert)___8,83_________2,87______3,54______4,17_______2,50
Dividentenrendite in%__1,39_________4,26______1,48______1,59_______2,85

Die Aktienkurse verdeutlichen ebenfalls den doch recht negativen Trend der AG.
** In 04/09 = 30 €
** in 04/10 = 34 €
** in Juli 2011 = 30 €
++++++Heute , neues Wochentief von 19,22 € AKTIENKURS +++++++++++
++++++UND DANN WILL zu allem noch der Vorstand, beschlossen auf der HAUPTVERSAMMLUNG, am 14.6
++++++ Eine HÖHERE DIVIDENDE zahlen!!! ++++++++ Investoren freut ``s++++++++++++++++++++++

Der Gewinn schwimmt davon. Die Probleme sind zum Teil HAUSGEMACHT
Und dann mehr Zahlungen. Wie soll man das Verstehen.

Meine Prognose: ++++++++Ich würde vorsichtig agieren.++++++++++++ Die Probleme sind ++++++nicht kurzfristig lösbar.+++++++++++++++++

+++++++Ein Investment in das Unternehmen würde ich persönlich zurückstellen.++++++

Alle ANALYSTEN haben die Aktie auf senken eingestuft!

Wünsche allen ein schönes Wochenende
Schnitzmaus (Cornelia)
#### Für mehr Interessierte habe ich einen KLEINER GESCHICHTS VERLAUF --weil bedeutend—hier angefügt.
HHLA ist heute ein WELTMARKT HAFEN .

1888: Pünktlich zum Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich ist der erste Bauabschnitt der SPEICHERSTADT fertig gestellt. Er umfasst bereits 60 Prozent der späteren Gesamtfläche.

1914: Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist Hamburg hinter London und New York zum weltweit drittgrößten Hafen aufgestiegen.

1931: Die Staatliche Kaiverwaltung installiert ein witterungsgeschütztes mobiles Fördersystem für Bananen,
1934 entsteht der erste Spezialschuppen für Bananen. Als Fruchthafen ist Hamburg die Nummer 1 in Europa. Die Kaiverwaltung trägt mit ihren Neuerungen maßgeblich dazu bei.

1935: Am 1. April geht die Staatliche Kaiverwaltung, die Verluste verbucht, in der wirtschaftlich erfolgreicheren HFLG auf.
1939 wird das neue Unternehmen, das Umschlag und Lagerung unter einem Dach vereint, in „Hamburger Hafen und Lagerhaus-Aktiengesellschaft“ (HHLA) umbenannt. 1945: Das Ausmaß der Kriegszerstörungen ist enorm: 90 Prozent der Kaischuppenfläche sind zerstört, zwei Drittel aller Lagerhäuser unbrauchbar. Es können nur noch 1,8 Millionen Tonnen umgeschlagen werden, nur noch so viel wie bereits 1865.
1952: Die HHLA setzt erstmals den Gabelstapler ein, der die schwere Handarbeit mit der Sackkarre ablöst und die Standardisierung im Güterverkehr vorantreibt. Der Wiederaufbau des Hafens ist fast abgeschlossen.

1961: Die HHLA beginnt mit dem Bau des modernsten Bananenschuppens Europas. Elevatoren können die Bananen wettergeschützt aus den Schiffen in die Lagerhallen transportieren.
1966: Abfertigung des ersten RoRo-Schiffes in Hamburg: Am Schuppen 10 rollen Fahrzeuge über die neue Rampe der HHLA.

1967: Das Überseezentrum wird als größter Verteilerschuppen der Welt eingeweiht. Die "Verteilungsanlage für Stückgutsammelladungen" verfügt über eine Gesamtfläche von anfangs 145.000 Qm



1968: Das erste Vollcontainerschiff, die American Lancer, kommt nach Hamburg. Am künftigen HHLA Container Terminal Burchardkai wird sie mit speziellen Containerbrücken abgefertigt.

1970: Die neue Hafenordnung befreit die HHLA von allen hoheitlichen Aufgaben und stellt das Unternehmen in den freien Wettbewerb. Alle Unternehmen der Hafenwirtschaft müssen ihre Suprastruktur – wie zum Beispiel Kräne und Gebäude – nun aus eigenen Mittel finanzieren. Eine Welle von Investitionen rollt an.

1976: Die HHLA ist zunehmend unternehmerisch aktiv. Sie gründet beispielsweise die HPC Hamburg Port Consulting, die schon bald weltweit in der Hafen- und Transportlogistik berät.

1978: Eröffnung des technisch wegweisenden HHLA Frucht- und Kühl-Zentrums mit einer fast verdoppelten Kühllagerfläche.

1982: Eröffnung eines Container Terminals der HHLA am O'Swaldkai, der heute als Mehrzweckterminal auf RoRo-Ladung und Fruchtlogistik spezialisiert ist.

1984: Einrichtung von Datenfunksystemen, mit deren Hilfe die Containergestellung durch Van-Carrier perfektioniert wird.
1992: Die HHLA Beteiligung Polzug lässt den ersten privaten Containerzug nach Osteuropa rollen. Das Containertransportnetz zwischen Häfen und Hinterland wird ausgebaut, indem die HHLA sich an weiteren Intermodalgesellschaften wie Metrans und TFG Transfracht beteiligt.

1995: Als erster Containerterminal der Welt setzt der Burchardkai Satellitendaten zur genauen Positionierung der Container im Lager ein.

1995: Als erster Containerterminal der Welt setzt der Burchardkai Satellitendaten zur genauen Positionierung der Container im Lager ein.

1996: Die HHLA erwirbt den Container Terminal am Tollerort.

1999: Mit dem Abschluss der Elbvertiefung beginnt eine Boomphase des Hamburger Hafens mit anhaltend zweistelligen Wachstumsraten im Containerverkehr. Hamburg profitiert dabei von seiner Position als wichtigster europäischer Hafen für Fernost und den Ostseeraum.
2002: Feierliche Eröffnung des HHLA Container Terminals Altenwerder. Er ist bis heute die Anlage mit dem weltweit höchsten Automatisierungsgrad.

2002: Nach zweijähriger Bauzeit und umfangreicher Restaurierung durch das Architektenbüro Gerkan, Marg & Partner zieht die Verwaltung der HHLA wieder in ihre traditionsreiche Zentrale Bei St. Annen 1.
2003: Die HHLA hat sich neu strukturiert – mit einer strategischen Management-Holding an der Spitze. Der Konzern fokussiert seine Aktivitäten auf die vier Geschäftsfelder Container, Intermodal (Hinterlandtransporte), Logistik und Immobilien.

2004: Die HHLA startet das größte Investitionsprogramm ihrer Geschichte. Im Mittelpunkt stehen der Kapazitätsausbau in Hamburg auf künftig mehr als 12 Millionen Standardcontainer pro Jahr, die Erweiterung des HHLA Transportnetzwerkes sowie Investitionen in den Ausbau des Multifunktionsterminals O’Swaldkai.
2005: Die HHLA aktualisiert ihren Namen: Aus der „Hamburger Hafen- und Lagerhaus-Aktiengesellschaft“ wird die „Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft“.

2006: In Dunajská Streda entsteht das mittlerweile dritte Metrans-Binnenterminal. Die an der slowakisch-ungarischen Grenze gelegene Drehscheibe für Südosteuropa wird schon 2009 weiter ausgebaut.

2007: Erfolgreicher Börsenstart der HHLA. Bereits im März 2008 wird die Aktie in den MDAX aufgenommen.

2010: Auf dem Burchardkai werden wichtige Meilensteine des Investitionsprogramms in Betrieb genommen: Eine neue Generation Containerbrücken im Verbund mit dem neuen Blocklagersystem erhöht die Leistungsfähigkeit der Anlage für die Abfertigung von Großschiffen erheblich.

2012 HHLA und Deutsche Bahn strukturieren ihre Intermodal-Beteiligungen neu. Während die Bahn Alleingesellschafter bei Transfracht wird, übernimmt die HHLA deren Anteile an Metrans und Polzug Intermodal.




































Anmerkungen
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Hamburger Hafen Aktie
Kurs: 12,28€     -2,4% vs. Vortag
Kursentwicklung 3 Monate (Graue Fläche = DAX)  
Investor
Schnitzmaus
Aktuell wird kein IPQ für Investor Schnitzmaus ermittelt.
Aktien-Portfolios von Schnitzmaus haben sich im
Ø 1% p.a. besser entwickelt als der DAX.



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