Analyse zur Aktie Apple

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Am 09.09.12
von OktiEdda
zu Apple

Die Apple-Blase

Zugegeben, Apple hat den Trend der 2010er quasi mit erfunden. Zugegeben, das Unternehmen schreibt satte Gewinne und ein Ende des Booms ist vorläufig noch nicht abzusehen. Zugegeben - "the trend is your friend" und es hat noch nie geschadet, auf einen fahrenden Zug mit aufzuspringen, solange dieser noch genug Schwung besitzt.

Aber auch bei Apple ist irgendwann mal Ende Gelände. Nur wäre es mehr als vermessen, für das Ende eine Datum angeben zu wollen (außer das bekannte am 22.12.2012 ;) ) und selbstverständlich kann der Aufwärtstrend noch ein Weilchen anhalten. Trotzdem sollte man von Zeit zu Zeit mal innehalten und gegen die Euphorie auch mal die nackten fundamentalen Zahlen setzen.

Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile fast 650 Millionen US$. Zwar hat man seit der Banken- und Eurokrise etwas den Respekt vor hohen Zahlen verloren, aber wenn man sich diese Zahl mal vergleichend veranschaulicht, wird einem klarer, was sie bedeutet: "Ein US-Analyst hat das mal in entsprechende Relationen gesetzt: Apple stellt gemäss Berechnungen Hartnetts 2,3% der Welt-Marktkapitalisierung dar; das Unternehmen ist wertvoller als die kumulierte Marktkapitalisierung Italiens, Portugals, der Türkei, Chiles, Perus, Österreichs, Ägyptens, der Tschechischen Republik, der Philippinen, Finnlands und Norwegens. " [q1]
Das ist 10 mal so viel wie Daimler, oder ungefähr soviel wie alle DAX-Konzerne zusammen!
Selbst Microsoft schafft noch nicht einmal die Hälfte. Aber wer mag schon Microsoft - Apple ist doch viel sympathischer! Aber Emotionen sind ein schlechter Ratgeber.

Die Gewinnmarge ist mit 27% (noch!) ausgezeichnet. Wenn sie denn zu halten ist. Immerhin kommt M$ (Microsoft) auch auf 23% , ebay auf über 28% oder SAP auf 23,5%.

Dass Apple der eigene Ruhm etwas zu sehr zu Kopf steigt, zeigt die Ankündigung, das Abkommen mit Samsung aufzukündigen: "Dem langjährigen Zulieferer sollte man nur dann die...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.