Kommentar zur Aktie Apple

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Am 26.10.13
von 091114
zu Apple

Kann Apple noch einmal punkten?

So profitieren Sie von Apples Aktie
In Erwartung neuer Produkte, mit denen Apple in bisher nicht besetzte Märkte vordringen kann, stieg der Aktienkurs gleich nach Handelseröffnung auf den höchsten Stand seit Anfang Januar. Doch schnell folgten Gewinnmitnahmen. Von der Spitze bis zum Tief gab die Aktie etwa 20 Dollar nach. Unter großen Schwankungen tendierte die Aktie dann auf dem Vortagesniveau seitwärts. Am Tagesende lag der Kurs 0,29% unter dem Vortageskurs.

Die Hoffnung auf völlig neue Produkte, die es so bisher noch nicht von Apple gibt, wurde wieder einmal enttäuscht. Mit jedem Quartal, in dem Tim Cook keine neuen Marktsegmente zu besetzen versucht, dürfte seine Position schwächer werden. Apples Erfolgsgeheimnis war bislang ein stetiger Strom unerwarteter, innovativer Produkte. Dieser Strom scheint zu versiegen.

Trader profitieren bei Apple von großen Kursschwankungen
Für Trader ist die Apples Aktie attraktiv. Die durchschnittliche Tagesschwankung betrug in den letzten 200 Tagen fast 11 US-Dollar oder mehr als 2%. Zum Vergleich: Beim DAX betrug die Schwankungsbreite im gleichen Zeitraum nur rund 1,25%.

Die vergleichsweise großen Kursschwankungen haben Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist natürlich die mögliche häufigere Handelsfrequenz. Schwanken die Kurse stärker, können auch öfter Chancen wahrgenommen und öfter Gewinne realisiert werden. Bei einem schwankungsarmen Wert muss man in der Regel länger auf mögliche Transaktionen warten.

Apple Aktie als interessanter Basiswert für Faktor-Zertifikat
Doch die große Volatilität bedingt auch größere Risiken bei Knockout-Produkten - die Knockout-Schwelle kann eher gerissen werden. Bei Optionsscheinen hingegen erhöht die Volatilität den Preis des Scheins. Eine interessante Alternative für Apple sind daher Faktor-Zertifikate. Bei Faktor-Zertifikaten gibt es weder einen Knockout noch einen Einfluss der Volatilität auf den Preis. Der konstante Hebel (Faktor) eines Faktor-Zertifikats sorgt vor allem bei mittel- und langfristigen Trends für einen beachtlichen Zinseszins-Effekt, den es bei Knockout-Zertifikaten und Optionsscheinen nicht gibt.

Nachteil von Faktor-Zertifikaten ist der Tracking-Error in volatilen Seitwärtsphasen. Je stärker die Kurse in der Seitwärtsphase schwanken, desto größer ist die negative Abweichung zwischen der Wertentwicklung des Basiswerts und der Entwicklung des Faktor-Zertifikats.

Anleger profitieren von der großen Volatilität gleichermaßen
Mittel- und langfristige Investoren können mit konservativeren Discount-Optionsscheinen von der hohen Volatilität bei Apple profitieren. Was bei klassischen Optionsscheinen negativ ist, steigert bei Discount-Optionsscheinen die potentielle Rendite: hohe Volatilität. Das gleiche gilt für Discount-Zertifikate, deren Rendite jedoch merklich unter der von Discount-Optionsscheinen liegt
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