Analyse zur Verizon Aktie
Am 24.03.14 veröffentlicht von homooeconomicus
Als interessant bewertet ∙ Über 800 mal gelesen

Derzeit zu teuer.

Verizon fundamental betrachtet.


KGV (= Kursgewinnverhältnis)
Das Kursgewinnverhältnis von Verizon beträgt aktuell 55,6 (1). Dieses KGV ist sehr hoch. Es entspricht einer für Aktien geringen Gewinnverzinsung von 1,80 %.

Gewinnentwicklung (1)
2009: 3.651 Millionen $
2010: 5.740 Millionen $
2011: 2.404 Millionen $
2012: 875 Millionen $
2013: (2.201 Millionen $) erwartet


Die Gewinnentwicklung von Verizon ist sehr volatil. Seit 2009 gibt es ein sehr starkes Auf und Ab der Gewinne. Zwar gab es in den letzten 4 Jahren kein einziges Jahr mit Verlust, wohl aber Verlustquartale in Q04/2011 und Q4/2012 (1).

Dividende
Die Dividendenrendite beträgt 4,25 % für 2013, (2). Dies ist eine gute Dividendenrendite und kann als Kaufgrund gelten.



Das Börsenumfeld

Der Dow Jones ist seit der Finanzkrise weit hochgelaufen bis auf 16.290,40 Punkte und ist nahe an neuen Alltime-Highs (3). Der Vergleich mit Deutschland ist interessant. Der Median-KGV beim Dow-Jones liegt bei 17,0 (4) während er im DAX sogar bei 19,8 liegt (5). Insofern sind US-amerikanische Aktien bemessen an ihren Gewinnen sogar relativ günstiger, als deutsche Aktien.

Weiter zog die Krimkrise den DAX (6) wesentlich weiter runter als den DOW-Jones (7). Dank der größeren regionalen Nähe zum Geschehen dürften unter der Krimkrise auch in naher Zukunft deutsche Aktien mehr leiden als amerikanische.



Fazit
Auch wenn die meisten US-Aktien trotz des hochgelaufenen Dow nicht teuer sind bemessen an ihrem KGV ist Verizon derzeit zu teuer. Ein KGV von 55,6 ist bei weitem nicht mehr akzeptabel. Die Gewinnentwicklung ist ziemlich volatil. Einzig die Dividendenrendite ist gut, bietet aber bei einer derartig hohen Bewertung und volatilen Gewinnen keine ausreichende Kompensation für die Unsicherheit.



Daher...