Analyse zur Aktie Nike

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Am 17.04.14
von Econ
zu Nike

Qualitative und quantitative Analyse eines Blue Chips

Ich möchte in diesem Kommentarauf Nike eingehen, den weltweit größten und führenden Hersteller von Sportartikeln. Nike ist ein Unternehmen mit einem Wettbewerbsvorteil, wie ihn nur wenige Unternehmen auf der Erde derweil genießen: Es hat einen sehr starken Markennamen, der auf der ganzen Welt bekannt und auch verbreitet ist. Nike ist bei allen großen Sportevents vertreten und hat namhafte Personen aus allen Sportarten unter Vertrag, welche für das Unternehmen die Werbetrommel rühren. Grund genug, das Geschäftsmodell einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hierbei möchte ich sowohl das Unternehmen hinsichtlich quantitativer Kennzahlen bewerten und das Wachstum durch eine qualitative Einstufung abschätzen.



Die Geostrategie

Wie zu erwarten ist, ist Nikes wichtigster Markt Nordamerika. Hier werden ungefähr 50 Prozent des weltweiten Umsatzes und 60 Prozent des gesamten vorsteuerlichen Gewinns erwirtschaftet. Nordamerika ist somit gleichzeitig auch einer der profitabelsten Märkte des Sportartikelherstellers. Nach dem Umsatz gemessen ist Westeuropa der zweitgrößte Markt des Unternehmens, allerdings ist er der unprofitabelste: Während in Europa die profitability ratio gerade mal bei 15 % liegt, ist sie in China mit 32 % mehr als doppelt so hoch. Die genauen Zahlen werden in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Markt / profitability ratio 2013 (on EBIT)

Greater China 32,98%

Emerging markets 27,19%

North America 24,40%

Central & Eastern Europe 20,12%

Japan 16,81%

Western Europe 15,50%

Ein starkes Wachstum der Marke geht von den Emerging Markets und China aus. Als Grund für das vergleichsweise schwache Ergebnis in Europa wird von seitens Nike die aktuelle Rezession in einigen Euro-Staaten angegeben, dies entspricht meiner Meinung nach jedoch nicht der kompletten Wahrheit. Ein...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.