Kommentar vom 22.07.14
AktieSwatch
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Swatch Group-Aktie attraktiv bewertet - Kaufempfehlung
1. Analyse
2. Profil
3. Wie der Gewinn wieder gesteigert werden soll


Der H1-Umsatz sei durch ungünstige Wechselkurse beeinträchtigt worden (CHF 188 Mio. bzw. 4.5%). Darüber hinaus hätten Nichtlieferungen und Lieferverzögerungen aufgrund des Brandes bei ETA einen negativen Effekt von CHF 200 Mio. gehabt. Organisches Wachstum von 3,2% (vs VtE 5%), ausgehend von einem positiven Übernahmeeffekt von 3,5%.

Die EBIT-Marge sei um 250 Basispunkte niedriger, entspreche einer EBIT-Marge von 20,2%, um 10 BP niedriger als die Markterwartungen: ungünstige Wechselkurse, hohe Marketinginvestitionen (insbesondere Omega während der Olympiade in Sotchi), Investitionen in Harry Winston (Einzelhandelsgeschäfte mit Fokus auf Premiumschmuck), aber auch im Zusammenhang mit Kosten infolge des ETA-Brandes.

Starke FCF-Zunahme: Nach Erachten des Analysten sei diese 62%-prozentige Steigerung das positive Highlight der Ergebnisse, in erster Linie dank positiver NUV-Zuflüsse und trotz des Anstiegs der Investitionsausgaben um 30% (davon CHF 140 Mio. für HW). Es bleibe abzuwarten, ob die zeitlichen Elemente positive Auswirkungen auf das NUV gehabt hätten.

Positiver Ausblick: Man erwarte ein "viel versprechendes" H2/2014, insbesondere in den USA und Japan. Es gebe allerdings Unsicherheiten in HK. Robustes Wachstum in H2 erwartet (Sistem51, Omega Master Co-Axial).

Die Ergebnisse seien gemischt: Das organische Wachstum entspreche dem Niveau der Schweizer Uhrenexporte, die Marge hingegen sei rückläufig. Der FCF sei jedoch eindrücklich, dies umso mehr angesichts der markant erhöhten Investitionen. Aufgrund der ungünstigen Währungsentwicklung sowie der Zusatzkosten im Zusammenhang mit dem Brand der ETA-Anlage senke der Analyst trotzdem seine Gewinnprognose. Dasselbe erwarte er auch von den Konsensannahmen.

Die Swatch Group-Aktie bleibt attraktiv bewertet, weshalb Rene Weber, Aktienanalyst von Vontobel Research, seine Kaufempfehlung bekräftigt. (Analyse vom 22.07.2014)

Börsenplätze Swatch Group-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Swatch Group-Aktie:
418,00 EUR -1,38% (22.07.2014, 09:39)

SIX Swiss Exchange-Aktienkurs Swatch Group-Aktie:
CHF 507,50 -1,17% (22.07.2014, 09:58)

ISIN Swatch Group-Aktie:
CH0012255151

WKN Swatch Group-Aktie:
865126

Ticker-Symbol Swatch Group-Aktie:
UHR

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Swatch Group-Aktie:
SWGAF

Kurzprofil Swatch Group:

Die Swatch Group ist eine internationale Gruppe, die in der Herstellung und dem Verkauf von Fertiguhren, Schmuck, Uhrwerken und Komponenten tätig ist.

Die Swatch Group fertigt nahezu sämtliche Bauteile, die von ihren achtzehn Uhrenmarken benötigt werden, und Unternehmen der Swatch Group beliefern zudem auch Dritthersteller von Uhren in der Schweiz und der ganzen Welt mit Uhrwerken und Komponenten.

Weiter nimmt die Swatch Group eine führende Position in der Herstellung und dem Verkauf von elektronischen Systemen ein, die in der Uhrenindustrie und anderen Branchen Einsatz finden.

Die Swatch Group beschäftigt mehr als 33.600 Personen in über 50 Ländern. Für das Jahr 2013 betrug der Bruttoumsatz 8,817 Milliarden Schweizer Franken (2012: 8,143), der Nettogewinn 1,928 Milliarden Schweizer Franken (2012: 1,608).

Nach einem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr erwartet der Uhrenhersteller Swatch Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte. Insbesondere die Regionen Amerika, Japan und China sollen den Umsatz ankurbeln.

Der Umsatz sollte höher liegen als im ersten Halbjahr, die Währungseffekte nicht mehr ganz so negativ ausfallen. "Und für die Marge sehe ich eher Aufwärtspotenzial", sagte Konzernchef Nick Hayek in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Der starke Franken, Sonderausgaben im Zusammenhang mit den olympischen Spielen in Sotschi sowie ein Brand in einer Fabrik hatten im ersten Halbjahr 2014 den Gewinn des weltgrössten Uhrenherstellers gedrückt, dessen Sortiment von Luxusmarken wie Blancpain, Breguet und Omega bis hin zu den günstigen Swatch-Uhren reicht. Der Gewinn sank um 11,5 Prozent auf 680 Millionen Franken. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken.

«Katastrophale Währungssituation»

"Wir sehen im Juli wieder zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen bei Uhren und Schmuck. Wir erwarten, dass dieser Trend im gesamten zweiten Halbjahr anhält", sagte Hayek. Trotz einer für Swatch "katastrophalen Währungssituation" dürften Amerika, Japan und China wieder stark wachsen, sagte Hayek.

Gut lief es in China, wo der Uhrenkonzern den Umsatz mit günstigen Uhren im ersten Halbjahr fast verdoppeln konnte. "Es ist jetzt der stärkste Markt für die Marke Swatch. Das zeigt, dass die chinesischen Konsumenten sich auch immer mehr für Produkte im unteren Preissegment interessieren", sagte Hayek.

Hoffen auf Olympia

Auch im Luxussegment läuft es Swatch dort besser. Omegas Umsatzwachstum bewege sich in China wieder in den positiven Bereich hinein, Blancpain laufe gut. Für Breguet sei die Lage noch schwierig. Die anfangs 2013 übernommene amerikanische Nobelschmuckmarke Harry Winston entwickelt sich nach den Worten Hayeks in China "fantastisch".

2013 hatte das China-Geschäft vieler Luxusuhrenhersteller an Fahrt verloren. Teure Uhren liefen wegen einer Anti-Korruptionskampagne der dortigen Regierung nicht mehr so gut. Wegen anhaltender politischer Proteste sei die Entwicklung in Hongkong von Unsicherheit geprägt. Es kämen weniger Besucher in die frühere Kronkolonie, die Händler kauften weniger ein, sagte Hayek. "Diese Verunsicherung wird noch eine Weile anhalten."

In Japan habe die Vergabe der olympischen Sommerspiele 2020 an Tokio das Geschäft angekurbelt. "In Japan hatten wir auch im zweiten Quartal ein starkes Wachstum, auch wenn es sich im Vergleich zum ersten Quartal etwas abgeschwächt hat."

Hier wird definitiv eine Kaufempfehlng ausgesprochen.

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