Analyse zur Aktie General Electric

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Am 29.04.15
von JensVoigt
zu General Electric

GE - back to the roots - zum Industrie-Mischkonzern und Dividendenaristokraten

Nach Jahren der großen Ankündigungen hat GE in diesem Monat nun endlich Fakten geschaffen bezüglich der Gewerbeimmobiliensparte und ist konkreter bezüglich des Aktienrückkaufprogramms und der Zukunft der Tochter GE Capital geworden.

An Finanzinvestoren und Banken wird ein Großteil des Gewerbeimmobiliengeschäfts für circa 26,5 Milliarden Dollar veräußert, womit das angekündigte Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 50 Milliarden Dollar auch finanziell abgesichert sein sollte. Hinzu kommt noch der zu erwartende Gewinn aus der, nun durch GE-Boss Jeffrey R. Immelt auch bestätigten, zeitnahen Trennung von der Tochter GE-Capital.

Mit dem Zukauf von Alstom im letzten Jahr, wurde ja schon deutlich in welche Richtung es künftig gehen soll und zwar zurück zum Industrie-Mischkonzern. Auch die weiteren Zukäufe und Trennungen in der jüngeren Vergangenheit, bestätigen diese Fokussierung und lassen Immelts Ziel, bis zu 90 Prozent Umsatz im Industriebereich zu erzielen, näher rücken. Bis diese, nun schon seit 2009 andauernde, Umwandlung endgültig abgeschlossen ist, werden Investoren mit Aktienrückkaufprogrammen und seit 2009 wieder regelmäßig steigender Dividende für ihre Geduld entlohnt. Der gewaltige Umfang dieser Maßnahmen sollten den Kurs nach unten absichern und durch gezielte Zukäufe und Trennungen könnte GE auch künftig hin und wieder positiv überraschen.

Mit dem Kauf von 20.000 GE-Aktien durch GE-Company-Director Marijn E. Dekkers sollten auch erst einmal alle Meldungen durch sein. Wer GE auf seinem noch langen Weg zurück zum Dividenden-Aristokraten begleiten möchte, sollte es ihm gleich tun.
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.