Analyse zur Aktie RWE AG

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Am 04.07.15
von Mönnich
zu RWE AG

Energiewende drückt auf die Gemüter

Nachdem die Bundesregierung vor einigen Jahren die Energiewende beschlossen hatte, war sofort klar, dass dies zu großen Belastungen für alle Beteiligten werden würde. Denn sowohl die Entverbraucher müssen einen steigenden Strompreis hinnehmen, aber was viel wichtiger ist, ist dass den großsen Energieproduzenten damit sehr schwierige Zeiten bevorstehen.

EON hat bereits beschlossen seine konventionelle Erzeugung vom Ökostrom-Geschäft abzuspalten, da diese zunehmend unrentabel wurde. Vor allem die großen Gas- und Kohlekraftwerke bringen nun nicht mehr den Profit, den sie zu Zeiten vor der Energiewende brachten.

RWE möchte nun aber anders vorgehen. So hat Vorstandschef Peter Terium Pläne vorgestellt, Tochterunternehmen zusammenzulegen bzw. mit dem Mutterkonzern zusammenzulegen.
Mögliche Zusammenlegungen bestehen bei: RWE Generation, RWE Innogy, RWE Technology und RWE Vertrieb:

Nachdem Verdivertreter schon darauf hingewiesen haben, dass der Umbau "nicht dazuführen darf, dass Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden", bleibt zunächst jedoch abzuwarten wie der RWE-Aufsichtsrat nach seiner Sondersitzung am 10. August Stellung dazu beziehen wird.

Doch allem in allem stehen dem Konzern sowie der gesamten Energiebranche noch einige schwierige Zeiten bevor, weswegen man hier mit Investments sehr vorsichtig sein sollte.

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