Analyse zur Aktie Deutsche Bank

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Am 27.03.18
von armericanoo
zu Deutsche Bank

Deutsche Bank-Aktie: "Never catch in a fallen Knife"

Das größte deutsche Kreditinstitut, die Deutsche Bank AG, kommt einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen: Infolge dessen fällt die Aktie zuletzt auf den tiefsten Stand seit 2016, und die Hoffnung auf baldige Besserung der äußerst prekären Lage ist auch noch nicht ansatzweise in Sicht. Zu allem Unglück wird in der Chefetage von Frankfurt's größtem Bankhaus auch noch mit einem schwächeren 1. Quartal 2018 gerechnet.

Zum wiederholten Male hatte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr einen Verlust eingefahren. Dieser traf die Anleger umso härter, als man eigentlich nach den "Katastrophenjahren" zuvor schon für 2017 wieder mit einem leichten Anstieg des Ergebnisses rechnete. Das war aber keineswegs der Fall - aber dennoch erhielten die Banker ihre alljährlichen Boni-Zahlungen in Millionenhöhe überwiesen, schließlich müsse man das "Spitzenpersonal" ja irgendwie (bei Laune) halten. Dass diese "Nieten in Nadelstreifen" es jedoch nicht schafften, jene Bilanz in den Aktiv-Bereich zu hieven, das hinterlässt wohl bei allen Investoren einen faden Beigeschmack.

Immerhin zeigt sich das Management für 2018 optimistischer. Die Umstrukturierungsmaßen der letzten Jahre sowie die Implementierung schärferer Regulierungsvorgaben als Konsequenz aus der Finanzkrise von vor zehn Jahren seien bis dato weitestgehend abgeschlossen, analoge Belastungen fielen auch weniger ins Gewicht, stattdessen könne es jetzt aber mal wieder losgehen mit den besseren Ergebnissen, so deren einhelliger Tenor zu Anfang des Jahres.


1.) Schwächeres 1. Quartal aufgrund von Währungseffekte?

Unterdessen neigt sich das 1. Quartal 2018 dem Ende zu und der Optimismus ist erneut einer ratlosen Zerknirschtheit gewichen – doch man sucht die Schuld dafür nicht etwa im eigenen desolaten Geschäftsgebaren, sondern führt dies vor allem auf sogenannte "Währungseffekte" zurück. Allein das Verhältnis vom starken Euro zum schwachen...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.