Analyse zur Aktie SAP AG

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Am 25.04.18
von armericanoo
zu SAP AG

Das Walldorfer Papier bietet langfristig orientierten Anlegern noch großes Potential

Was für die Amerikaner "Apple", das ist für die Deutschen im Technologie--Sektor "SAP". Legt man den Börsenwert zugrunde, so ist die Walldorfer Softwareschmiede südlich von Heidelberg das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Zwar ist Apple mit aktuell 718 Mrd. Euro annähernd sieben Mal so groß, doch SAP will es bei seinen momentanen 108 Mrd. Euro ja auch nicht belassen. Obschon SAP bereits mit einigem Abstand vor den nächsten Dax-Schwergewichten Siemens und VW angesiedelt ist, will es seinen Börsenwert in den kommenden acht Jahren noch einmal um das Dreifache steigern. Ja, Sie lesen richtig: Um das Dreifache! Und sollte die SAP-Aktie bis dahin tatsächlich für rund 324 Mrd. Euro Börsenwert stehen, so würde sie nach heutigen Maßstäben etwa auf Platz 14 im internationalen "Ranking" landen, noch vor einer niederländischen Royal Dutch Shell, dem mit derzeit 233,3 Mrd. Euro wertvollsten Konzern Europas.

Zwar werden bis zum Jahr 2026 auch noch andere Unternehmen wachsen, doch wer schon SAP-Aktien hält, der könnte - oder besser gesagt - der sollte sich bereits jetzt auf eine Fortsetzung der bisherigen SAP-Erfolgsstory einstellen. Zumindest wenn es nach dem Willen des seit 2010 amtierenden SAP-CEO Bill McDermott geht, der sich in diesen Jahren maßgeblich für die positive Entwicklung der SAP-Aktie verantwortlich zeigt. Von seinerzeit rund 33 € verdreifachte sie sich nämlich bis zur Dax-Korrektur vor wenigen Monaten auf gut 100 Euro.

Bereits seit Jahren laufen 3/4 aller Finanztransaktionen auf der Welt über SAP-Systeme. Mit Datenbanken und Software für Finanzen oder Personalmanagement sind die Walldorfer einer der umsatzstärksten Anbieter weltweit. Nahezu zeitgleich zum Marktwert haben sich auch die Umsätze und Betriebsergebnisse von SAP weit mehr als verdoppelt. 2017 stieg denn auch der weltweite Umsatz im Vorjahresvergleich um beachtliche 6 % auf ca. 23.5 Mrd. Euro, der Gewinn hingegen nach Steuern sogar um 12 % auf...
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