Kommentar vom 12.06.18
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Investorarmericanoo
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Apple Watch – Die hauseigene "Computeruhr" sorgt im Technologie-Kultkonzern für Furore
Kurz und bündig:

Wearables ("Wearable Computer" sind während der Anwendung am Körper des Benutzers befestigt oder in dessen Kleidung integriert) spielen eine immer größere Rolle im US-kalifornischen Technologie-Konzern. Doch was steckt eigentlich hinter dem Erfolg der "Apple Watch"?


Bereits im April 2015 brachten die Cupertiner die erste Generation ihrer Computeruhr "Apple Watch" auf den Markt. Anfangs war die Nachfrage nach der neuen Apple-Computeruhr noch ziemlich verhalten, doch mittlerweile hat sich Apple zum "Platzhirschen" unter den Produzenten von tragbaren Elektronikgeräten (Wearables) gemausert und damit Konkurrenten wie FitBit, Garmin oder auch Samsung deutlich auf die Plätze verwiesen. Zwar hat Apple bis dato noch keine Verkaufszahlen zu seiner "Apple Watch" vorgelegt, doch allein im 4. Quartal 2017 dürften die Kalifornier laut Marktforschungsinstituten (Quelle: Canalys, IDC) mehr als 8 Mio. "Apple Watch" verkauft haben - das sind so viele Computeruhren wie die gesamte Schweizer Uhrenindustrie (Rolex etc.) zusammen. Aber worin liegt das Erfolgsgeheimnis der "Apple Watch" begründet und welch Potenzial hat das Geschäft noch in der Zukunft?


1.) APPLE - Das Erfolgsgeheimnis der "Apple Watch"

Natürlich hat Apple beim Vertrieb seiner Computeruhr den gravierenden Vorteil, den Markennamen Apple nutzen zu können, schließlich hat man mit dem" iPhone" bereits seit Jahren ein Kultgerät am Start, das die Massen nach wie vor fasziniert. Dies allein ist jedoch nicht das Erfolgsgeheimnis der Apple Watch. Bei der Vermarktung der "Apple Watch" hat sich der Tech-Kultkonzern ganz bewusst für eine Symbiose aus Technik und Mode entschieden, damit die Computeruhr nicht nur für das technikaffine Publikum attraktiv erscheint, sondern durch die Kooperation mit der Luxus-Modemarke "Hermès" auch für die Fashion-Industrie interessant wird. Durch die Kooperation mit dem US-Sportartikelhersteller "Nike" bietet Apple die "Apple Watch Nike+" auch gleichzeitig für den sportbegeisterten Kunden an. Damit kombiniert Apple gleich drei Märkte unter einem Dach.

Apple-Chefdesigner Jony Ive verweist zudem in einem Interview mit "Forbes" noch auf einen weiteren relevanten Aspekt, der Apple geholfen haben dürfte, die nimmermüde Konkurrenz diesbezüglich aus dem Feld zu schlagen. Von Beginn an haben sich Steve Jobs' Erben bei der "Apple Watch" auf das Thema Gesundheit konzentriert. Ziel war es, eine Hardware sowie Software zu konzipieren, welche die Grundlage für alle gesundheitsrelevanten Funktionen bildet. Heute ist die "Apple Watch" mit mehreren Sensoren ausgestattet, die zum Beispiel die Herzfrequenz oder aber auch den Kalorienverbrauch messen kann.


2.) "APPLE Watch 4" - Zukunftsaussichten

Glaubt man der munter vor sich hin köchelnden Gerüchteküche, so arbeitet Apple schon längst an der nächsten Generation seiner Computeruhr. Die "Apple Watch Series 4" dürfte nach Analystenmeinungen bereits im Herbst 2018 auf den Markt kommen. Professionelle Marktauguren wie der KGI Securities Experte Ming-Chi Kuo erwarten sich davon ein bis zu 15 Prozent größeres Display. Andere Experten erwarten überdies einen etwas schnelleren Prozessor sowie einen leistungsstärkeren Akku, der eine längere Batterielaufzeit ermöglicht.


Mein FAZIT:

Zwar hat Apple bisher noch keine konkreten Verkaufszahlen im Bezug auf seine Computeruhr "Apple Watch" veröffentlicht, doch stellte Apple-CEO Tim Cook bereits in den vergangenen Monaten klar, dass die tragbaren Elektronikgeräte (Wearables) inzwischen der zweitwichtigste Wachstumsträger beim Umsatz nach dem iPhone sind. Daher ist die Apple-Computeruhr auch inzwischen zu einer der tragenden Säulen als Umsatzträger des Konzerns avanciert. Auch die Experimente des Apple-Entwicklerteams mit diversen Materialien (Gold, Keramik) haben Apple und die "Apple Watch" eher noch stärker gemacht. Ergebnis: Apple war schon im Jahr 2017 mit einem Marktanteil von 21% die unangefochtene Nummer 1 am Wearables-Markt, was ja auch eine sehr gute Ausgangslage für die Zukunft darstellt. Glaubt man den Prognosen von Analysten aus dem Hause "Allied Market Research", so dürfte allein der Markt für "smarte" Computeruhren (Smartwatches) im Jahr 2020 ein Marktvolumen von 32,9 Mrd. US-Dollar erreichen.
Zu guter Letzt: Die "Apple Watch" kann zwar das "iPhone" als wichtigsten Umsatzträger im Konzern noch längst nicht ablösen, aber dennoch ist die Computeruhr inzwischen eines der wichtigsten Standbeine im Apple-Konzern geworden. Die "Apple Watch" dürfte mit dazu beitragen, dass Apple künftig noch breiter und damit stabiler aufgestellt ist, was auch auf mittel- bis langfristiger Sicht den Apple-Aktienkurs zu weiteren neuen Allzeithochs beflügeln dürfte. Damit bleibt eine Apple für mich auch weiterhin ein durchaus interessantes Investment. Kurzum: Aktie kaufen und bis Jahresende im Depot liegenlassen!...
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