Analyse zur Aktie Pfizer

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Am 07.01.22
von Dotcom
zu Pfizer

Wie Pfizer durch Corona geboostert wird!

Pfizer wird aktuell in der Corona-Pandemie häufig genannt. Allerdings meist nur als „Anhängsel“ an Biontech: „Der Impfstoff von Biontech/Pfizer …“. Nahezu der gesamte mediale Fokus liegt insbesondere in Deutschland auf dem kleinen Start-Up, das mit seiner revolutionären und schnellen Vakzin-Entwicklung eine Reihe von Rekorden gebrochen hat. Doch dabei wird meist vergessen, dass die Produktionsgemeinschaft mit Pfizer unabdingbar für eine im industriellen Maßstab betriebene Herstellung von „Corminaty“ ist. Aber Pfizer lässt sich nicht nur in die Impfstoff-Gruppe einengen. Das Unternehmen ist breit aufgestellt im gesamten Gesundheitssektor, sodass Corona die Firma ordentlich „boostert“. Warum und wie Pfizer profitiert, soll diese Analyse zeigen.

1. Impfstoff mit Biontech
2.Bahnbrechendes Corona-Medikament
3.Breite Diversifizierung im Gesundheitswesen
4. Fairere Bewertung als Biontech
5. Sichere Investition als Blue-Chip und Dividendenzahler

1. Impfstoff mit Biontech
Die Partnerschaft mit Biontech ist wohl das Beste, was Pfizer passieren konnte. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im vorletzten Jahr ist das eine der wichtigsten Kooperation im Bereich des Gesundheitswesens. Was 2018 als kleine Investition in ein Mainzer Biotech-Startup für eine zukunftsweisende Grippeimpfstoffentwicklung mit der mRNA-Technologie startete, begann durch Corona groß zu werden (1). Für Pfizer waren diese geringen Investitionen der Startschuss für ein „Gold“-Regen. Nach dem Corona-Ausbruch 2020 in Wuhan entschied sich Biontech mit seinem Chef für eine Corona-Impfstoff-Herstellung. Im März weitete Pfizer dann die Zusammenarbeit stark aus und finanzierte daraufhin die Entwicklung des Vakzins. So konnte Pfizer mit niedrigen Kosten ein stark gewinnversprechendes Produkt entwickeln lassen. Selbstverständlich war das Risiko immer noch groß, da zu dieser Zeit niemand wusste, ob es jemals ein Vakzin geben konnte. Zum Glück für Pfizer...
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. informunity übernimmt dafür keine Haftung.