Analyse zur Aktie ThyssenKrupp

Als interessant bewertet
40 Bewertungen ∙ 1770 mal gelesen
Am 15.11.10
von Lucius
zu ThyssenKrupp

Mit Mrd.-Gewinn aus der Krise

Die Hochöfen brodeln wieder mit voller Energie.

In dieser Zeit zählt der Stahlkonzern zu den größten DAX-Gewinnern. Der Vorsteuerertrag siedelt sich bei 1 Mrd. oder sogar besser an, so der Vorstandschef Ekkehard Schulz auf der Weltstahlkonferenz in Tokio.
Im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 (per 30.09) ist der Umsatz auf 42 Mrd. gestiegen. Dies sei eine Entwicklung die aufgrund einer Kostensenkung ermöglicht wurde. Der Markt habe nicht viel hergegeben, so Schulz. Dies ändere sich erst dieses Jahr.
Demnach besteht die Aussicht auf ein starkes Umsatzwachstum. Dabei sind volle Abschreibungen auf die Anlagen und die Aufstockung der Rohstoffe das Ziel. Dies würde 2010/2011 500 Mio. € verschlingen.

Die Kunden der Automobilbranche und des Maschinenbaus stürmen die Stahlschmieden.
Die Auslastung liegt nach der Krise wieder bei 90% nachdem in der Krise die Öfen bei gerade mal 50% liefen.

Ein starkes Sparprogramm wurde nach dem Einbruch in 2008/2009 angesetzt. Dies wurde durch einen Verlust vor Steuern in 2008 von 2,4 Mrd. € und einem Erlöseinbruch auf 40,6 Mrd. (2007/2008 53,4 Mrd. €) ausgelöst.
Bei genauerer Betrachtung erkennt man dass eine Krise nötig ist um das letzte Stückchen Effizienz und Effektivität zu entlocken.
Bei der Kombination aus einer steigenden Rohstallproduktion und den positiven Folgen des Sparprogramms dürfte der Stahlriese bald wieder zur alten Stärke finden.

Cheuvreux hob das Kursziel um 40% auf 35 €.

Mögen euch die richtigen Winde wehen
Euer Lucius




Quelle: Effecten Spiegel AG, (Das Jounal für den Aktionär)
www.effecten-spiegel.de/ (am 08.04.2011 um 19:41 Uhr)
Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.