Portfolios
Was sind Portfolios?
Portfolios sind Zusammenstellungen von verschiedenen Aktien, in die man bei informunity fiktiv investieren kann. Das virtuelle Startkapital beläuft sich dabei auf 100.000 Euro und die reguläre Laufzeit endet am Ende der letzten Handelswoche eines Kalenderjahrs.

 

Was kennzeichnet das BASIS-Portfolio?
Das Basis-Portfolio ist für jeden Teilnehmer von informunity verpflichtend. Man muss 10 verschiedene Aktien aus den 300 gelisteten Unternehmen auswählen und jede dieser 10 Portfolio-Positionen startet mit 10.000 Euro. Analog zu einem Aktienfond muss man immer investiert sein, d.h. man kann einzelne Aktien am Ende eines Handelstags durch andere ersetzen - aber keine Cashposition bilden.

 

Welche weiteren Portfolio-Varianten gibt es?
In Abhängigkeit vom eigenen Investor-Status kann man zwischen zwei und vier weitere Portfolios anlegen.

RISK-Portfolio Hier kann man flexibel einen virtuellen Betrag von mindestens 1.000 Euro und maximal 20% des Portfolio-Kapitals in eine Aktie investierten. Es dürfen neben der Cash-Position maximal 10 Aktien pro Portfolio vorkommen, um gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Jede Aktien-Position kann einmal pro Tag angepasst werden und die Änderungen werden viertelstündlich umgesetzt. Man kann Kauf/Verkaufs-Order (in unserer Terminologie Investment und Exit) limitiert abgeben - auch für Stopp-Loss. Aufgrund der Möglichkeit, Short zu Investieren (d.h. von sinkenden Kursen zu profitieren) können mit dem Risk-Portfolio spekulative Taktiken verfolgt werden.
LONG-Portfolio Die Long-Variante baut auf der Basis-Variante auf, jedoch gelten für die 10 Portfolio-Position unterschiedliche Mindesthaltefristen. Die ersten drei Positionen kann man jeweils am Ende einer Handelswoche abändern. Position vier bis fünf alle 4 Wochen, Position sechs und sieben alle 13 Wochen. Für die letzten drei Position muss man sich für 52 Wochen festlegen. Damit kommen hier vor allem Investment-Strategien zur Geltung, die besonders auf langfristige Investments ausgerichtet sind.
SHORT-Portfolio Ein Short-Portfolio ist quasi ein Basis-Portfolio, nur mit umgedrehten Vorzeichen - hier wählt man die Aktien aus, denen man schlechte Performance und sinkende Kurse voraussagt. Zur Vereinfachung wird hier jedoch eine simplifizierte Short-Investment-Methodik angewendet als im Risk-Portfolio. Konkret bedeutet das, dass sich ein Investment mit dem Kehrwert der Kursentwicklung verändert. Der investierte Betrag steigt beispielsweise um 9,09% wenn der Kurs der Aktie um 10% fällt - und umgekehrt. Um extreme Entwicklungen zu dämpfen, ist der Tageskursgewinn auf +50% und -verlust auf -33% begrenzt.
MIXED-Portfolio In einem Mixed-Portfolio wird ein hoher Grad an Portfolio-Diversifikation vorausgesetzt. Hier muss aus den 10 Branchen (Finanzen, Energie, Maschienen, Bau/Chemie/Rohstoffe, Pharma/Gesundheit, Handel/Tourismus, Mode/Konsum, Telekom/Medien, Elektronik/Internet, Software/IT) je eine Aktie ausgewählt werden. Anders als bei der Basis/Long/Short Variante darf hier jedoch jede Position mit einer stark schwankenden Aktie belegt werden.
 

Gibt es Beschränkungen hinsichtlich der Zusammensetzung von Portfolios?
Um risikoreiche Investment-Taktiken zu begrenzen, dürfen Basis, Short und Long-Portfolios nicht mehr als fünf stark schwankende Aktien aufweisen. Dies sind die 50 Aktien mit der höchsten Volatilität und dementsprechend mit dem Symbol ~ gekennzeichnet. Weiterhin dürfen maximal fünf Aktien aus der gleichen Branche sein. Bei dem Mixed-Portfolio muss sogar eine Aktie aus jeder Branche gewählt werden, dafür entfällt die Limitation hinsichtlich der stark schwankenden Aktien. Für das Risk-Portfolio gibt es keine Beschränkungen außer der Limitation des Investments auf 20% des Portfoliokapitals.

 

Fallen fiktive Ordergebühren an?
Einzig im Risk-Portfolio ist dies mit 10 Euro pro Transaktion der Fall.

 
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