Kommentar vom 06.01.18
Investorarmericanoo
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Agent 007 Wirecard - derzeit ausgestattet mit der Lizenz zum Gelddrucken
Kurzes Firmenprofil:

Die Wirecard AG ist einer der erfolgreichsten internationalen Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Global unterstützt das Technologie- und Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München (Gründung 1999) über 20.000 Kunden aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse und der Minimierung von Forderungsausfällen. Die Wirecard Bank AG bietet Konten- und Kreditkarten-Dienstleistungen sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden und ist Principal Member von VISA, MasterCard und JCB und als Kreditkarten-Acquirer weltweit aktiv. Der Internet-Bezahldienst Wirecard ermöglicht Konsumenten zudem sicheres Bezahlen bei Millionen von MasterCard Akzeptanzstellen. Zusätzlich können registrierte Nutzer in Echtzeit untereinander Geld versenden oder empfangen. Darüber hinaus bietet die Wirecard-Gruppe über die eigene Bank Lösungen in den Bereichen Corporate Banking, Prepaid- bzw. Co-branded-Karten- sowie Konten-Produkte - sowohl für die Geschäfts- als auch für Privatkundschaft.

Der Vorstand der Wirecard AG prognostiziert für das Geschäftsjahr 2018 einen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einer Bandbreite von EUR 510 Mio. bis EUR 535 Mio.


Lukrative Finanzgeschäfte mit Finanzgeschäften – wer vor einem Jahr bei Wirecard eingestiegen ist, der kann sich heute über einen respektablen Depot-Gewinn von 130% freuen. Das Kerngeschäft der Bayern vollzieht sich strenggenommen im Hintergrund. Anders als virtuelle Zahlungsanbieter wie z. B. Paypal ist Wirecard für den einfachen Endverbraucher kaum nachvollziehbar, da zu den Wirecard-Kunden in der Hauptsache große Handelsketten ebenso zählen wie auch kleinere, mittelständische Unternehmen. Jene können hier nicht nur ihren gesamten digitalen Zahlungsverkehr abwickeln, sondern beispielsweise auch das eigene Risikomanagement sowie das Banking in kompetente Hände legen, wobei längst auch das Identitäts- und Bonitätsprüfungsverfahren von Kunden in Echtzeit mit inbegriffen ist. Die Zukunftsaussichten für diesen Geschäftsbereich können heutzutage kaum besser sein. Bereits seit Jahren wächst der Anteil der Online-Einkäufe weltweit. Und da man bei virtuell abgewickelten Geschäften eben auch nur bargeldlos bezahlen kann, wird eben jener Finanzsparte auch immer mehr Bedeutung beigemessen.

Im Fokus steht dabei aber stets die Sicherheit der Kundendaten, denn diese sind ja von höchst sensibler Natur. Das Aschheimer Unternehmen hat sich längst weltweit einen Namen gemacht, indem es sich kontinuierlich immer stärker in diesem Marktsegment etabliert hat. In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres belief sich das Wachstum des über Wirecard abgewickelten Transaktionsvolumens auf beachtliche 44% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Etwa die Hälfte davon entfiel auf Konsumgüter, ein Drittel auf digitale Güter und knapp 20% auf die Reisesparte. Jedoch enorm zulegen konnte das Geschäft im wichtigsten Bereich: dem Handel mit Konsumgütern.

Gut die Hälfte seines Wachstums hat Wirecard aus eigener Kraft geschafft, der Rest wurde durch strategische Zukäufe gehändelt. So haben sich die Bayern z. B. in Nordamerika - aber auch im asiatisch-pazifischen Raum - verstärkt positioniert, um noch effektiver für die Konkurrenz auf dem Weltmarkt gerüstet zu sein. Der Umsatz von Wirecard kletterte denn auch in den ersten neun Monaten 2017 um herausragende 42%, das EBITDA stieg im selben Zeitraum immerhin um satte 34%. Folglich wurde auch die Prognose zuletzt angehoben: Für das Gesamtjahr erwartet Wirecard nun ein EBITDA von 398 bis 415 Millionen Euro und somit 10 Millionen Euro mehr als zuvor. In 2018 sollen Umsatz und Gewinn ebenso weiter ansteigen, hier wird jetzt mit einem operativen Gewinn von 510 bis 535 Millionen Euro gerechnet.


Mein FAZIT: Trotz des bereits erfolgten kräftigen Kursanstiegs bei der Wirecard Aktie im vergangenen Jahr bleiben Analysten (sowie auch meine Wenigkeit!) auch für die Zukunft weiterhin sehr zuversichtlich. Mit großer Mehrheit empfehlen sie die Anteilsscheine zum Kauf, wobei sich deren Kursziele nicht selten im Bereich von über 100 Euro bewegen. Die Commerzbank schoss dabei mit 110 Euro den Vogel ab und berief sich dabei vor allem auf das starke Ergebnis des letzten 3. Quartals.
Am Freitagabend verabschiedete sich die Wirecard-Aktie denn auch mit einem neuen Allzeithoch bei 99,48 Euro ins wohlverdiente Börsen-Wochenende mit der Tendenz: weiter steigend! Für mich sind die Wirecard-Papiere nach oben noch längst nicht ausgereizt. Es gibt also derzeit nichts, was gegen ein Engagement in die Wirecard-Aktie sprechen dürfte - außer vielleicht, das sie zurzeit etwas "heißgelaufen" sein könnte oder aber der fehlende Mut zum Risiko beim jeweiligen Anleger!
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