Kommentar vom 06.01.19
AktieIntel
Investorarmericanoo
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Mit "Vollgas" unterwegs in eine "rosige" Zukunft!
KURZ & BÜNDIG:

Der US-amerikanische Halbleiterkonzern Intel kommt mit dem Produzieren kaum hinterher. Der Marktführer steht vor einer großen Zukunft.


Unternehmen, deren Produkte in so gut wie allen Haushalten Einzug gehalten haben, denen steht oft auch eine glänzende Zukunft bevor. Traditionell denkt man dabei an Zahnpasta oder andere Pflegeprodukte des täglichen Lebens. Doch mittlerweile haben längst auch Technologie-Unternehmen die Haushalte erobert.

Chips aus dem Hause Intel stecken heute in sehr vielen Computern, Laptops oder auch Spielkonsolen. Aber der kalifornische Weltmarktführer hat auch für den Anleger einiges zu bieten. Zwar liegt die Dividende „lediglich“ bei 2,3%, doch trumpft Intel überdies auch mit einem soliden Wachstum auf.


INTEL - ein Unternehmen mit Zukunft

Intel fertigt und vermarktet Computerkomponente und -produkte. Zu den wichtigsten Erzeugnissen zählen Mikroprozessoren (Pentium-Chips), Chipsets, integrierte, intelligente Chips, Micro-Controller, Flash-Memory-, Konferenz-, Graphik-, Netzwerk- und Kommunikationsprodukte, System-Management-Software sowie Produkte zur digitalen Bildverarbeitung. Zudem hat Intel für die ersten 9 Monate des vergangenen Jahres sehr beeindruckende Geschäftszahlen vorgelegt.

Demnach stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 14,2% auf rund 52,2 Mrd $. Unterm Strich konnte der Gewinn also um 58% auf 3,35 $/Aktie gesteigert werden. Aber auch das operative Ergebnis verbesserte sich um 35% auf rund 17,1 Mrd $. Darüber hinaus war die Nachfrage nach den Intel-Prozessoren derart groß, dass die Kalifornier immer wieder mit Lieferengpässen zu kämpfen hatten. Deshalb soll nun auch die Produktion der älteren 14-Nanometer-Prozessoren nochmals erweitert werden.

Die neueren 10-Nanometer-Prozessoren sind zwar kleiner und leistungsfähiger, sie werden aber noch nicht in dem Maße nachgefragt wie die "ältere" Generation. Diesen massiven Produktionsausbau lässt sich Intel rund 1 Mrd $ kosten. Zudem möchte der Tech-Konzern enger mit Sub-Unternehmen wie dem Chipproduzenten "TSMC" zusammenarbeiten, um die hohe Nachfrage nach diesen Produkten überhaupt noch befriedigen zu können.

Die attraktive Auftragslage bietet Intel zudem zusätzlichen finanziellen Spielraum, um in vielversprechende Zukunftsmärkte zu investieren, Intel gilt schon heute als ein klarer Profiteur des Internets der Dinge: Darunter wird in Fachkreisen die intelligente Vernetzung von Alltagsgegenständen untereinander verstanden. Dieser Markt steckt noch immer in den sogenannten "Kinderschuhen", lässt mittlerweile aber schon sein Milliardenpotenzial erahnen, denn vernetzbar ist praktisch alles, was nur irgendwie Sinn machen könnte.


Mein FAZIT:

Die Auftragslage wird sich also für Intel auch künftig eher noch verbessern als verschlechtern. Die größte Herausforderung ist jetzt wohl für das im kalifornischen Santa Clara ansässige Halbleiter-Unternehmen, die enorme Nachfrage nach seinen Produkten bedienen zu können, dabei aber gleichzeitig auch den gewohnten, hohen Qualitätsstandard beizubehalten. Ein bisschen mulmig kann einem angesichts des Erfolges von Intel schon werden, denn recht häufig werden die gravierensten Fehler während eines anhaltenden Booms gemacht. Ich jedoch schätze das Intel-Management diesbezüglich als weitsichtig genug ein, denn auch die Marktstellung des Konzerns wird dazu ganz sicher alles Nötige beitragen, dass Intel auch langfristig seine herausragende Spitzenposition am Markt behalten wird. Nicht zuletzt deshalb bleibt für mich das Intel-Papier auf mittel- bis langfristiger Sicht ein ganz heisser Tipp fürs Portfolio: Bei Schwäche ist der Wert allemal ein Kauf, denn ohne "Chips" läuft eben nach wie vor in der Tech-Branche so gut wie nichts!
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