Kommentar vom 25.01.13
AktieBoeing
InvestorIvonchen12
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Boeing- Wie sieht die Zukunft aus?
Anmerkung vom 28.01.13:
Da es bei den Ermittlungen zu den Brandfällen in den Dreamlinern weiterhin keine neuen Entdeckungen gibt, die Aufschluss auf die Ursache des Brandes gibt (speziell im Fall des Brandes in dem Dreamliner der ANA aus Japan), sollte weiterhin nicht in die Aktie investiert werden.
Diese Meinung vertritt auch n-tv:
"Mit jedem Tag, an dem die Maschine nicht ihre Diensttauglichkeit in der Praxis beweisen kann, wächst für den US-Flugzeugbauer das wirtschaftliche Risiko." (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Experten-wuehlen-im-Boeing-Bauch-article10024121.html)
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten...
Ivonchen

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In diesem Kommentar möchte ich die nahe Zukunft von dem Luftfahrthersteller Boeing analysieren…
Kurz zum Unternehmen:
Das US-amerikanische Unternehmen Boeing, 1915 von William Edward Boeing und seinem Kollegen George Conrad Westervelt gegründet, mit seinem Hauptsitz in Seattle, Washington, ist der weltweit größte Privat- und Militärflugzeughersteller. Zudem ist das Unternehmen auch an der Herstellung von Helikoptern beteiligt sowie in der Weltraumtechnik aktiv.

Nachdem Boeing im Oktober 2011 erstmals die Dreamliner 787 vorgestellt hat, gab es im Januar 2013 zahlreiche Probleme bei der neuen Maschine, unter anderem führten Brände der Bordbatterien zu einem am 16. Januar 2013 verordneten Startverbot von allen bisher ausgelieferten Flugzeugen. Diesem Startverbot, was für Boeing einen besonders großen Imageschaden, schlossen sich neben der US-Aufsichtsbehörde auch die Europäische und weitere Flugaufsichtsbehörden an.
Logischerweise schadet das Flugverbot Boeing nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch dem guten Ruf des Konzerns. Außerdem geriet auch die US-Amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA in die Kritik, da sie keine eigenen Sicherheitstests zur Boeing durchgeführt hat und sich auf die Ergebnisse von Boeing verlassen hat, was allerdings nicht Thema meines Kommentars sein soll.
Zudem steigt mit jedem Tag, an dem das Flugverbot besteht, die Wahrscheinlichkeit, dass Flugunternehmen Schadensersatz einfordern, wie z.B. die NTSB, die den Brandfall in Boston untersucht oder japanische Behörden, die die Ursachen des Feuers auf einem Flug der All Nippon Airways (ANA) überprüft.
Auf der anderen Seite ist der Imageschaden des Unternehmens schon jetzt immens, selbst Piloten machen sich über die Vorfälle bei Boeing lustig und es ist nicht absehbar, wann das allgemeine Flugverbot für die 787 aufgehoben wird, auch wenn die polnische Fluggesellschaft LOT am Mittwochnachmittag schon wieder eine Dreamliner in die Luft geschickt hat. Als Begründung dafür nannte man positive Tests der Maschine sowie den Vorwand, dass das betroffene Flugzeug bereits das 61. Exemplar seiner Art ist und deswegen bereits einige technische Verbesserungen erfahren habe.
Trotz der Pannenserie hat sich die Dreamliner bisher als erfolgreiche Geldquelle erwiesen und auch die Zahl der Stornierungen erhöhte sich nicht wesentlich. Von den insgesamt 848 bestellten Maschinen wurden bisher erst 61 ausgeliefert.
An den negativen Börsenkursen von Boeing wird das allerdings nichts ändern, die Aktie hat ohnehin schon einen Verlust von bis zu 4 % am Mittwoch verbuchen müssen und solange das Flugverbot besteht und sich Boeing nicht finanziell erholt, kann nicht mit einem Aufschwung der Aktie gerechnet werden.
Allerdings könnten weitere folgende Neuigkeiten von Boeing weiteren Aufschluss über den aktuellen Stand der Aktie geben, z.B. würde eine Aufhebung des Flugverbots oder ein positiver Sicherheitstest ein guter Einstiegspunkt sein.
Ivonchen


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Quellen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article113142231/Boeing-muss-weiter-um-seine-Dreamliner-zittern.html
http://www.informunity.de/sd/STID-122/Aktie-Boeing.htm
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/probleme-mit-dreamliner-aktie-von-boeing-gibt-deutlich-nach-a-878011.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/pannen-jet-dreamliner-batterien-werden-zu-boeings-alptraum-a-877882.html
Anmerkungen
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