Analyse zur Aktie Barrick Gold

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Am 31.08.16
von TheWonderer
zu Barrick Gold

Keine Zinserhöhungen der Notenbanken

Die FED kann keine spürbare Zinserhöhung durchführen. Ansonsten würden die amerikanischen Staatsanleihen und der größte Teil der privaten Kredite notleidend.

Damit würde

1. der Staat mehr Geld in Zinsen stecken müssen -> weniger Geld zur Verfügung haben / sinkende Bildung und schlechtere Infrastruktur / mehr Kredite aufnehmen / noch höhere Zinslasten -> Spirale

2. viele private Kreditnehmer weniger Geld für Konsum übrig haben, da sie mehr Geld in Zinsen stecken müssen -> Rezession / Firmenpleiten / Arbeitslosigkeit steigt

3. viele private Kreditnehmer Insolvenz anmelden, da sie Ihre Kredite nicht mehr bedienen können -> Notleidende Banken / Weniger Konsum / Rezession

4. viele Firmen weniger Geld für Investitionen haben, da sie mehr Geld in Zinsen stecken müssen -> sinkende Wettbewerbsfähigkeit / dadurch stärker werdende ausländische Konkurrenz / sinkender Umsatz / steigende Arbeitslosigkeit

5. viele Firmen Insolvenz anmelden, da sie Ihre Kredite nicht mehr bedienen können -> notleidende Banken / stärker werdende ausländische Konkurrenz / sinkender Umsatz der noch existierenden Firmen / steigende Arbeitslosigkeit

Der Zug der sinkenden Zinsen ist über die Klippe gesprungen und geht über in den freien Fall: Man betrachte nur die Beschlüsse der EZB vom 10. März 2016:

- Niedrigerer Leitzins
- höherer Strafzins für Einlagen
- Erhöhung der monatlichen Anleihekäufe
- Jetzt auch Firmenanleihen (Verzerrung des Wettbewerbs)
- Günstigere Kredite für Banken ( TLTRO II)

Die FED wird keine Zinsen erhöhen.

Da das Geld immer weniger wert wird, wird der Goldpreis langfristig steigen. Bis zum Aufschlag des Zuges der sinkenden Zinsen. Was dann kommt? Keine Ahnung.


Der obige Analyse spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Informunity übernimmt dafür keine Haftung.