Kommentar zur Aktie Deutsche Post

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Am 22.12.17
von armericanoo
zu Deutsche Post

Zu Weihnachten "brummt" das Geschäft mehr denn je

Kurzes Firmenprofil:

Die Deutsche Post AG ist ein globaler Post- und Logistik-Konzern. Das Unternehmen stellt Logistiknetze für die weltweite Post- und Warenströme sowie die damit verbundenen Informations- und Finanzaktivitäten bereit. Mit den Konzernmarken Deutsche Post und DHL verfügt die Gesellschaft über ein einzigartiges Leistungsspektrum rund um Logistik und Kommunikation (Paket-, Express-, Briefgeschäft). Darüber hinaus enthält das Angebot einfach zu handhabende Standardprodukte wie auch maßgeschneiderte Lösungen, die vom Dialogmarketing bis hin zur industriellen Versorgungskette reichen. Die Deutsche Post unterstützt ihre Kunden in der Verteilung von Presseerzeugnissen sowie Werbe- und Katalogsendungen und bietet auch Gesamtlösungen für die Unternehmenskommunikation an. Über den reinen Transport hinaus werden auch Zusatzleistungen erbracht und beispielswiese Software zur Adressverwaltung oder zur Verwaltung von Verteilgebieten von Postwurfsendungen bereitgestellt. Ende 2016 übernahm der Konzern den britischen Post- und Logistikdienstleister UK Mail.
Für das Geschäftsjahr 2017 prognostiziert die Deutsche Post DHL-Group einen Anstieg des Konzern-EBIT auf rund 3,75 Milliarden Euro. Dazu soll der Bereich "PeP" ( Abk. für „Post – eCommerce – Parcel) rund 1,5 Milliarden Euro beisteuern. In den DHL-Divisionen rechnet der Konzern mit einem EBIT-Beitrag von rund 2,6 Milliarden Euro. Die Deutsche Post DHL Group geht weiterhin davon aus, den operativen Gewinn im Zeitraum 2013 bis 2020 um durchschnittlich über 8 Prozent jährlich zu steigern (CAGR). Dazu sollen die DHL-Divisionen mit einem durchschnittlichen EBIT-Wachstum von 10 Prozent pro Jahr beitragen. Bei PeP wird mit einem durchschnittlichen Anstieg des operativen Gewinns von rund 3 Prozent/Jahr gerechnet.


Am kommenden Sonntag ist es mal wieder soweit: Dann packen wir unter dem Weihnachtsbaum unsere Geschenke aus. Selbstverständlich profitieren jene Unternehmen, welche diese Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ("Geschenkartikel") produzieren und veräußern, wieder in besonderem Maße vom Umsatzschub des unmittelbar bevorstehenden Weihnachtsfestes. Doch auch die Unternehmen, welche diese Waren bei uns zu Hause ausliefern, machen dabei den großen "Reibach". Denn: Auch wenn die an den Samstagen vor Weihnachten völlig überfüllten deutschen Innenstädte einen anderen Eindruck erwecken könnten, ist es dennoch so, dass immer mehr Menschen ihre Geschenkartikel im Internet bestellen. Und davon profitieren nicht nur Amazon und Co., sondern ebenso auch die Deutsche Post, die dafür sorgt, dass die Geschenke pünktlich bei uns unter dem Baum liegen. Das Bonner Unternehmen hat in der Vorweihnachtszeit wieder einmal alle Hände voll zu tun.

Die beeindruckenden Zahlen: Aktuell liefert die Tochter DHL 37 Pakete pro Minute aus – also alle 1,6 Sekunden eines. Das ist deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Im Dezember 2015 wurden 24 Pakete pro Minute an die Kunden übergeben. Vor 5 Jahren waren es gerade einmal 5 Pakete pro Minute. Der Logistikkonzern profitiert demnach maßgeblich vom boomenden Online-Handel – und das keineswegs bloß zur Weihnachtszeit. Wie stark die Deutsche Post vom Weihnachtsgeschäft profitiert, zeigen auch die nachfolgenden Zahlen auf sehr beeindruckende Weise: Knapp eine Woche vor Weihnachten hat die Post einen neuen Paketrekord aufgestellt. Am Dienstag dieser Woche seien innerhalb von nur 24 Stunden mehr als 10 Mio. Sendungen abgegeben worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Post DHL am gestrigen Mittwoch – also mehr als doppelt so viele wie im Jahresschnitt (4,3 Mio. Pakete und Päckchen). Die DHL (gehört zur Deutschen Post) beschäftige derzeit 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte und ist mit 12.000 zusätzlichen Fahrzeugen im Einsatz, damit die Auftragsflut überhaupt erfolgreich und pünktlich bewältigt werden kann. Bei Einlieferung bis zum 21. Dezember um 18 Uhr kämen die Sendungen innerhalb Deutschlands in der Regel pünktlich zum Fest beim Empfänger an, so ein Sprecher der Deutschen Post. Wer seine Pakete also nicht bis heute, 18 Uhr, abgegeben hat, der sollte auch nicht mehr damit rechnen, dass jene noch "pünktlich" bei ihm Daheim ausgeliefert wird.


Mein FAZIT: Die Aktie der Deutschen Post, die mit einem Kurs von knappen 31 Euro ins Jahr gestartet ist, eilte in den vergangenen Wochen und Monaten von einem Allzeithoch zum nächsten. Aktuell notiert sie um die 41 Euro-Marke und kann damit für sich auf Jahressicht ein Kursplus von recht passabelen 35% verzeichnen. Damit gehören die DP-Anteilsscheine im laufenden Jahr zu den besten Einzelwerten im DAX-30. Seit Februar 2016 haben sie sich sogar mehr als verdoppelt. Angesichts einer noch immer vergleichsweise moderaten Bewertung und des nach wie vor boomenden Online-Handels traue ich dem Wertpapier auch künftig noch einiges Potenzial zu.
Als Depotbeimischung für den mittel- bis langfristig orientierten Anleger ist die Deutsche Post-Aktie für mich auch auf dem derzeitigen Kursniveau noch ein durchaus lukratives Investment.
Anmerkungen
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Deutsche Post Aktie
Kurs: 23,10€     +2,5% vs. Vortag
Kursentwicklung 3 Monate (Graue Fläche = DAX)  
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